Adobe will "Mythen" zur Creative Cloud aufklären

21. Mai 2013, 11:42
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Keine Erhöhung des Abo-Preises geplant - Lizenzen für Creative Suite 6 weiterhin erwerbbar

Die Nutzerreaktionen auf Adobes Ankündigung, den herkömmlichen Verkauf von Software einzustellen, waren eindeutig. Das Modell der Creative Cloud, bei dem Photoshop und Co nur mehr gegen eine monatliche oder jährliche Gebühr gemietet werden können, stößt auf heftige Kritik. Eine Online-Petition hat bereits über 22.000 UnterstützerInnen gefunden. Adobe hat nun eine Seite gestartet, um mit den "Mythen" aufzuräumen, wie es der Konzern formuliert.

Kritik: Abo teurer

Ein Kritikpunkt ist, dass das Abomodell teurer komme als die Creative Suite. Das Abo der Creative Cloud koste im viereinhalb Jahren so viel wie die Master Collection im Kauf. Die Software gehört den NutzerInnen aber nicht. Wer das Abo kündigt, verliert auch die Nutzungsrechte. Adobe entgegnet darauf, dass das rechnerisch zwar korrekt sei, NutzerInnen im Abo jedoch Updates ohne Zusatzkosten erhalten würden, für die sie bei der Suite zahlen müssten. Eine Erhöhung des Abo-Preises sei nicht geplant.

CS6 weiterhin nutzbar

Das Unternehmen betont zudem, dass die Programme der Creative Suite 6 weiterhin unterstützt werden. Adobe will Lizenzen für alle CS6-Produkte zum Download weiter anbieten. Es soll nur keine neuen Suite-Versionen geben. (red, derStandard.at, 21.5.2013)

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    Gewitterwolken über Adobes Creative Cloud.

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