US-Ölpreis gibt nach

21. Mai 2013, 14:09
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Impulsloser Handel

Der Ölpreis hat am frühen Dienstagnachmittag mit Abschlägen gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 96,24 Dollar und damit 0,49 Prozent weniger als am Montag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 104,15 Dollar gehandelt, was einem Minus von 0,62 Prozent entspricht.

Händler sprachen von zuletzt geringen Impulsen am Ölmarkt. Im Laufe des Tages wird das private American Petroleum Institute (API) neue Zahlen zu den Ölbeständen der USA veröffentlichen. Mit der näherrückenden Feriensaison stehen zusehends die Benzinvorräte im Fokus. Am Mittwoch folgen die wöchentlichen Bestandszahlen der US-Regierung.

Am Vortag wurden die Ölpreise noch von den Spannungen im Nahen Osten unterstützt. Nach Kämpfen um eine Grenzstadt zum Libanon fürchten viele Experten einen Flächenbrand in der Region. "Die Angebotsrisiken waren in den vergangenen Wochen vom Markt weitgehend ausgepreist worden, sodass ein Anstieg der Risikoprämie jederzeit möglich ist, sobald sich der Fokus der Marktteilnehmer wieder stärker auf dieses Thema richtet", schreiben die Analysten der Commerzbank in ihrem Tageskommentar.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.378,75 Dollar und damit fester zum Montagnachmittags-Fixing von 1.354,75 Dollar. Am Berichtstag würden sich die Anleger im Vorfeld der am Mittwoch anstehenden Rede von Fed-Chef Ben Bernanke und der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls des geldpolitisches Ausschusses (FOMC) zurückhalten, hieß es. (APA, 21.5.2013)

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