US-Behörden können iPhone-Verschlüsselung nicht knacken

12. Mai 2013, 10:38
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Ermittler müssen sich mit Entschlüsselungs-Anträgen an Apple wenden

Nicht nur die Entschlüsselung von iMessages bereitete den US-Behörden Kopfzerbrechen. Auch die Telefonsperre mittels Code ist für die Ermittler offenbar nicht zu umgehen. So soll das "Burea of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives" (ATF) sich bereits mit mehreren Entschlüsselungs-Begehren an Apple gewandt haben.

Nur Apple

Laut CNet hat die Behörde monatelang auf eigene Faust versucht, die Verschlüsselung von iPhones zu knacken. Die Behörde erklärte nun, nicht über die notwendigen Möglichkeiten zu verfügen, um den Code zu umgehen. Nur Apple selbst könne dies tun, weshalb sich die Behörden direkt an das Unternehmen in Cupertino gewandt haben. Mit einem richterlichen Beschluss könne Apple den Behörden die Inhalte des Telefons auf ein USB-Laufwerk speichern.

Brute-Force-Attacke

Da es mittlerweile viele dieser Anfragen gibt, soll es bei Apple eine Warteliste geben, nach der diese Anfragen bearbeitet werden. Die Wartezeit beträgt derzeit etwa sieben Wochen. Experten meinen jedoch, dass der vierstellige Passcode unter einer Stunde mittels Brute-Force-Attacke zu knacken sei. (red, derStandard.at, 12.5.2013)

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CNET

  • US-Behörden wenden sich mit Entschlüsselungs-Ansuchen an Apple
    screenshot: derstandard.at/wisniewska

    US-Behörden wenden sich mit Entschlüsselungs-Ansuchen an Apple

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