Software-Riese BMC wird für sieben Mrd. Dollar übernommen

6. Mai 2013, 17:14
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nanzinvestoren Bain Capital und Golden Gate neue Eigentümer

Der amerikanische Software-Hersteller BMC wird für knapp sieben Mrd. Dollar übernommen. Neuer Eigentümer des Software-Herstellers wird ein Konsortium um die Finanzinvestoren Bain Capital und Golden Gate Capital. Dieses zahlt nach Angaben vom Montag pro BMC-Anteilsschein 46,25 Dollar. Das entspricht einem Aufschlag von weniger als zwei Prozent auf den Schlusskurs von Freitag. Insgesamt hat die Transaktion ein Volumen von 6,9 Mrd. Dollar (5,26 Mrd. Euro) - etwas mehr als zuletzt im Umfeld der beteiligten Unternehmen gedacht.

Die BMC-Aktien werden an der US-Technologiebörse Nasdaq gehandelt. Seit dem 21. März, als erstmals über das Interesse von Finanzinvestoren berichtet wurde, haben die Papiere 4,5 Prozent zugelegt.

Software für Geschäftskunden

BMC bietet Software für Geschäftskunden an und konkurriert neben SAP auch mit Oracle, CA und Compuware. Das Unternehmen wird seit vergangenem Jahr von dem Hedgefonds Elliott Management gedrängt, sich selbst zum Verkauf zu stellen. Der Fonds wirft BMC vor, den Markt für Internet-Software zu vernachlässigen, der bisher von Unternehmen wie Salesforce.com dominiert wird. Zuletzt haben die weltweit größten Software-Konzerne ihre Investitionen in diesem Bereich deutlich ausgeweitet.

Die momentan leichte Finanzierung hat den Appetit von Investoren auf Übernahmen deutlich gesteigert. Zunehmend geraten auch größere Unternehmen ins Visier der Käufer. So beteiligt sich der Finanzinvestor Silver Lake Partners an der 24,4 Mrd. Dollar schweren Akquisition des Computer-Herstellers Dell durch den Firmengründer. Michael Dell will seine Firma von der Börse nehmen und dann ohne den Druck des Kapitalmarktes sanieren. (APA, 6.5. 2013)

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