Workshops: STANDARD-Compliance-Forum startet

6. Mai 2013, 10:35
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Unternehmen, Organisationen und die Medien: Was darf wer überhaupt noch?

Compliance ist in aller Munde. Und es geht um wesentlich mehr als um spektakuläre Betrugsfälle, große Korruptionsthemen und milliardenschwere Verstöße gegen Wettbewerbs- oder Kartellrecht. Der Begriff ist gefüllt mit (auch neuen) regulatorischen Definitionen, bleibt aber im Detail und als Betroffenheit einzelner Mitarbeiter oft noch unklar.

Nicht nur Aufsichtsräte stellen sich die bange Frage, wen sie wohin um welche Beträge einladen oder mitnehmen dürfen und was "non-compliant"  auch im Sinne etwa von Gesellschafterverträgen, Geschäftsordnungen und anderer interner Richtlinien wie "codes of conduct"  ist oder so ausgelegt werden könnte. In deutlich erhöhten Prämien für entsprechende Haftungsversicherungen für Organe der Gesellschaften drückt sich dies unter anderem auch aus.

Besonders viel Unklarheit besteht derzeit unserer Erfahrung nach im Umgang mit Medien: Was ist überhaupt noch erlaubt? Ein­ladungen zu Dienstreisen? Zum Abendessen? Zur Übernachtung bei Werksbesichtigungen? Wie können Unternehmen interne Richtlinien so ausgestalten, dass nicht nur die Compliance-Officers, sondern auch die Corporate Communications, die Human Resources ihre öffentlichkeitsrelevante Arbeit machen können?

Wir starten deshalb am 14. Juni im Wiener Casino am Schwarzenbergplatz eine Workshop-Reihe, das STANDARD-Compliance-Forum, in dem durch klare juristisch-fachliche Orientierung mit Best Practice aus Firmen und den Herausforderungen der einzelnen Stabsabteilungen Klarheit entstehen soll, wie sich Unternehmen, Organisationen und ihre Intermediäre aus den Agenturen zu Medienvertretern verhalten können und sollen. (red, DER STANDARD, 4./5.5.2013)

 

Informationen unter anya.antonius@derstandard.at

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