Verein Gmota: Grätzel-Treff ohne Konsumationszwang

2. Mai 2013, 17:30
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Der "Haufen" an Menschen in dem Grazer Treffpunkt soll möglichst bunt sein

Graz - "Wir glauben daran, dass ohne den ständigen Druck, konsumieren zu müssen, ein Freiraum entstehen kann, Dinge anders zu denken", sagt Anna Hubner, eine der Initiatorinnen des Nachbarschaftstreffpunktes Gmota. Mit anderen Studierenden gründete sie den Verein Gmota und eröffnete kürzlich die gleichnamigen Räumlichkeiten in der Grazer Münzgrabenstraße/Ecke Hafnerriegel. Gmota bedeutet auf Slowenisch so etwas wie Haufen. Der Haufen im Treffpunkt, der aus Gemeinschaftsraum, Workshop- und Projekträumen sowie einer Küche besteht, soll möglichst bunt sein.

"Wir wollen aber nicht, dass das Projekt nur studentisch wahrgenommen wird," betont Robin Klengel, ein Kollege Hubners, "es sollen auch ältere Menschen aus dem Grätzel kommen und den Ort mitgestalten." Anfallende Arbeiten werden gemeinsam erledigt.

"Flotte Lotte"

Ein generationsübergreifendes Projekt ist auch die "Flotte Lotte". Das ist eine Box, in die man Zettel werfen kann, und gleichzeitig etwas wie ein Tauschmarkt für Dienstleistungen. "Man schreibt auf, welches praktische Wissen man anbietet und was man selbst bräuchte", erklärt Klengel Lottes Innenleben. (cms, DER STANDARD, 3.5.2013)

  • Gmota: Raum für neue Ideen und, so man will, für Kaffee.
    foto: gmota

    Gmota: Raum für neue Ideen und, so man will, für Kaffee.

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