Online Partei Österreichs kooperiert mit Neos

23. April 2013, 21:38
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Partei bringt Tool zur Online-Abstimmung mit in das Bündnis

Die "Neos" haben einen neuen Kooperationspartner auf ihre Seite geholt: Die Online Partei Österreichs (OPÖ). Damit erhält die Partei von Matthias Strolz auch ein Online-Werkzeug zur direkten Mitbestimmung, wie es auch von den Piraten genutzt wird. "Unser Tool soll es den Bürgern auf einfache Art und Weise ermöglichen, ihre Ideen einzubringen", meint OPÖ-Gründer Christian Obermayr zur Kooperation. Die im Sinne von "Liquid Democracy" entwickelte Software wird noch überarbeitet und soll 100 Tage vor der Wahl die Themen des Neos-Bürgerforums zur Diskussion stellen. Auf lange Sicht sollen damit auch Gesetzesvorlagen erarbeitet werden.

Angelika Mlinar, Parteichefin des Liberalen Forums, das ebenfalls ein Bündnis mit den Neos eingegangen ist, sieht in der Kooperation mit der OPÖ eine "Bündelung der Kräfte, die zeitgemäß is". Mlinar erhofft sich ein besseres Instrument für direkte Demokratie. Trotz des Misserfolgs der aktuellen Volksbegehren "gegen Kirchenprivilegien" und "Demokratie jetzt", ist sie davon überzeugt, dass sich die Menschen einbringen wollen. Für enttäuschte Unterschreiber des Demokratie-Volksbegehren richten die Neos deshalb eine Telefon-Hotline auf ihrer Homepage ein. (rasch, derStandard.at, 23.4.2013)

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