Online-Händler Cyberport soll Niedermeyer retten

4. April 2013, 08:16
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Das Online-Unternehmen kooperiert seit November 2011 mit der Elektrokette

Im Insolvenzverfahren der Elektrohandelskette Niedermeyer ist der deutsche Online-Händler Cyberport, ein Unternehmen des Offenburger Medien-Konzerns Hubert Burda Media Holding, als möglicher Investor im Rennen. Das berichtet die
Tageszeitung Kurier am Donnerstag.

Kooperation seit 2011

Das Online-Unternehmen kooperiert seit November 2011 mit Niedermeyer. Bestellungen unter www.cyberport.at können in mehr als 40 Niedermeyer-Filialen abgeholt werden. Insider wollen von intensiven Gesprächen mit den Deutschen wissen, an entsprechenden Absichtserklärungen soll bereits gebastelt werden.

Frisches Kapital

"Die Niedermeyer GmbH kann die 20-Prozent-Quote, die den Gläubigern angeboten wird, nicht selbst aufbringen", so der Kurier. Dafür müssen dem Insolvenzverwalter zumindest rund vier Millionen Euro hingeblättert werden. Es könnten aber auch fünf Millionen Euro werden, falls eine größere Leasingforderung im Zusammenhang mit der Firmenzentrale noch eingerechnet werden muss.

Dazu kommen noch Verfahrenskosten von 300.000 bis 400.000 Euro. Der Investor muss aber nicht nur die
Gläubigerquote zahlen, sondern auch frisches Kapital bei Niedermeyer einschießen. (red, 4.4. 2013)

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