Indien: Entlassungen nach sexistischem Sujet

29. März 2013, 19:55
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Ford bedauert - Disziplinarische Maßnahmen bei Agentur

Eine Sujetserie sorgt für Aufregung in Indien nachdem sie offenbar von der verantwortlichen Agentur für den Werbepreis Goafest eingereicht und wieder zurückgezogen wurde. In der Kampagne für den Ford Figo sind Frauen geknebelt und gefesselt im Heck des Autos zu sehen. Dazu der Slogan "Leave your worries behind". Ford bedauert und teilt in einem Statement an ein Blog mit, die Werbung hätte niemals passieren dürfen und sei nicht in Auftrag gegeben worden.

JWT Indien hat mittlerweile disziplinarische Maßnahmen ergriffen und Mitarbeiter gebeten, das Unternehmen zu verlassen. Darunter der Chief Creative Officer der Agentur, berichten die "Economic Times" und "Adage". Es habe sich um die Arbeit Einzelner gehandelt, heißt es.

In Indien kam es nach einer Gruppenvergewaltigung und dem Tod einer 23-jährigen Studentin im Dezember zu Massenprotesten. Das Parlament verabschiedete kürzlich schärfere Gesetze gegen Vergewaltiger. (red, derStandard.at, 29.3.2013)

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