Grünen-Landesrat lässt Sinn der Zeitumstellung überprüfen

29. März 2013, 18:20
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Das Energieinstitut der Uni Linz soll die Auswirkung der Zeitumstellung in puncto Energieersparnis untersuchen

Wien - Gehört man zu der Generation, die das Titellied von Paulchen Panther noch kennt, weiß man, was in der Nacht auf Sonntag passiert: Es wird an der Uhr gedreht, deshalb ist es dann wirklich schon so spät. Um zwei Uhr nachts ist es plötzlich drei Uhr, man verliert dank der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) daher eine Stunde.

Keine präzise Datensammlung zur Energieersparnis

Das seit 1976 geltende Zeitzählungsgesetz, in dem die Herumdreherei geregelt ist, stößt aber nicht auf ungeteilte Zustimmung. Eines der Hauptversprechen bei der Einführung, die Energieersparnis durch besseres Ausnützen des Tageslichts im Sommer, will der oberösterreichische Grünen-Landesrat Rudolf Anschober nun untersuchen lassen.

Beim Energieinstitut der Uni Linz wird das Land eine Untersuchung in Auftrag geben, die die Auswirkung der Zeitumstellung bewerten soll. "Bisher gibt es noch keine belastbare, präzise Datensammlung. Bis zum Herbst sollen daher die Folgen bei Strom, Energie und Wärme geprüft werden", sagt Anschober. (moe, DER STANDARD, 30./31.3.2013)

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