"Notlandung" verhindert zu lange Arbeitszeit

22. März 2013, 16:23
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Eine Air-France-Maschine konnte ihr eigentliches Ziel nicht anfliegen, weil die Arbeitszeit der Crew zu lange geworden wäre

Paris - Weil die Besatzung ihre vorgeschriebene Arbeitszeit zu überschreiten drohte, ist eine Maschine der französischen Fluggesellschaft Air France kurz vor dem eigentlichen Ziel zur Landung gezwungen worden. Der in Detroit in den USA gestartete Airbus A340 mit 266 Passagieren an Bord sei am Flughafen der bretonischen Stadt Brest "notgelandet", sagte ein Verantwortlicher des Flughafenbetreibers der Nachrichtenagentur AFP. Das Flugzeug hätte eigentlich am Pariser Flughafen Roissy Charles-de-Gaulle landen sollen, der weniger als eine Flugstunde von Brest entfernt liegt.

Die Air-France-Maschine hatte nach ihrem Start in Detroit einen Zwischenstopp in Kanada einlegen müssen, weil ein Passagier erkrankt war. "Dieser Zwischenfall hat anschließend die Maschine dazu gezwungen, in Brest zu landen", sagte der Verantwortliche des Flughafenbetreibers zu dem Vorfall, der sich bereits am Donnerstag ereignete. Die Passagiere saßen knapp drei Stunden in Brest fest, bevor sie schließlich von einer neuen Besatzung nach Paris geflogen wurden. (APA, 22.3.2013)

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