"Im Normalfall schaut es jetzt sehr gut aus"

17. März 2013, 20:06
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  • Mattersburg - Austria

Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Vor der Pause haben wir der Austria nur zugeschaut, wir waren in vielen Situationen nur Begleitschutz. Die Austria war spielbestimmend, wir sind den eigenen Fehlern nachgelaufen. In der zweiten Hälfte war es ein bisschen besser, aber wir konnten das Spiel nicht mehr drehen. Die Vertragsverlängerung mit Patrick Bürger war ein super Schachzug des Vereins."

Peter Stöger (Austria-Trainer): "Das war heute wieder eine wichtige Partie. Die Art und Weise, wie wir das Spiel gewonnen haben, war selbst für mich sehr beeindruckend. Wir haben die Chance auf eine gute Ausgangsposition vor dem Salzburg-Match genutzt, das tut uns gut. Im Normalfall schaut es jetzt sehr gut aus."

  • Rapid - Admira

Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Wir waren von Start weg ganz gut im Spiel, aber ohne zwingende Chancen. Die Admira hat uns über Standards vor Probleme gestellt. Man hat gesehen, dass wir gewillt waren, das Spiel zu machen. Das ist uns aber nicht gelungen. Das Ergebnis ist von den Chancen her in Ordnung, aber in unserer Situation zu wenig."

Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): "Es wäre ein Dreier möglich gewesen, deswegen bin ich ein bisschen traurig. Rapid hat jetzt nicht die Ergebnisse, die sie wollen, aber Rapid ist noch immer Rapid. Der Platz ist in jeder Schutzgruppe besser, das ist schwierig für Mannschaften, die Fußball spielen wollen."

  • Sturm - Innsbruck

Peter Hyballa (Trainer Sturm): "Es war okay heute, wir haben Chancen herausgespielt. Wichtig war, dass wir in Führung gegangen sind. Wir wollten zu Hause ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt, das haben wir getan. Man hat gesehen, wie wichtig Säumel für die Mannschaft ist, nicht nur aufgrund der Tore. Es ist erfreulich, dass wir Dritter sind, das wollen wir halten und daran arbeiten wir auch in der Länderspielpause. Das Schöne ist auch: Vor zwei Wochen gab es noch ein Riesentheater, jetzt sind wir Dritter."

Jürgen Säumel (Doppel-Torschütze Sturm): "Wichtiger als meine Tore ist der dritte Platz nach dem schlechten Start ins Frühjahr. Jetzt sind wir wieder vorne dabei. Ich habe lange warten müssen auf Tore und bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte."

Roland Kirchler (Trainer Wacker): "Es ist interessant, das wir erst mit einem Mann weniger besser waren. Das ist mir unverständlich. Jetzt sind wir wieder Zehnter, aber vielleicht brauchen das die Spieler. Es ist aber natürlich keine gute Optik, wenn über die Länderspielpause der letzte Platz steht. Gefährlich ist, dass die Mannschaft erst Moral zeigt und zu spielen beginnt, wenn es zu spät ist. So geht es Richtung zweite Liga."

  • Salzburg - Ried

Roger Schmidt (Salzburg-Trainer): "Unser Schicksal ist offenbar, dass wir mit der ersten Chance des Gegners ein Tor kassieren. Wir haben trotzdem Ruhe bewahrt und vor der Pause ein gutes Spiel gemacht. Letztendlich bekommen wir dann zu einfach die Gegentore. Die Mannschaft verhält sich taktisch ganz schlecht, wir lassen uns zu billig auskontern. Und zudem fehlt uns vorne die Durchschlagskraft, wir machen aus den Standards zu wenig. Und dann läuft der Mannschaft die Zeit weg, dadurch verkrampfen die Spieler und wirken nervös und unkonzentriert. Die Spieler spielen dann nicht mehr das, was sie wollen."

Michael Angerschmid (Ried-Trainer): "Salzburg hatte mehr Ballbesitz und wir wussten, dass sie offensiv eine gute Qualität haben. Wir haben aber sehr gut verteidigt, die Konter gut ausgespielt und letztendlich ist es bitter, dass wir die Führung nicht über die Distanz bringen konnten. Das 2:2 war ein dummer individueller Fehler. Und viele Entscheidungen des Schiedsrichters sind gegen uns getroffen worden. Für Meilinger war es keine Sternstunde, denn er hat seine Qualitäten, die er aber noch öfter ausspielen muss."

  • WAC - Wiener Neustadt

Nenad Bjelica (WAC-Trainer): "Wir haben gewusst, dass es ein schweres Spiel wird. Am Schluss muss man sagen, dass das 1:1 verdient ist. Wir hatten in den letzten 28 Tagen sieben Spiele, da war es klar, dass einige Spieler schon müde sind. Aber ein Punkt ist ein Punkt und wir halten die Gegner auf Distanz."

Heimo Pfeifenberger (Wr.-Neustadt-Trainer): "Wenn so spät noch der Ausgleich gelingt, ist das natürlich super. Wir haben in der zweiten Hälfte sehr viel probiert, dadurch ist uns noch der Ausgleich gelungen. Nach dem Gegentor haben wir uns schnell erfangen."

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