Der Blick aus der Internationalen Raumstation ISS

16. März 2013, 17:57
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Der neue Kurzfilm von Christoph Malin ist eine Hommage an das ISS-Programm und NASA-Astronaut Don Pettit

videostill nasa/malin

Nach "ISS Startrails – TRONized" – ein Kurzvideo, das Sterne und Erde im Zeitraffer zeigt und im Internet zum Hit wurde – legt der Innsbrucker Fotograf und Videokünstler Christoph Malin mit "The ISS Image Frontier – 'Making the invisible visible'" nun eine Hommage an das Programm der Internationalen Raumstation ISS und den NASA-Astronauten und Fotografen Don Pettit vor.

15 Minuten lang kann man sich in eine andere Welt "beamen" und die Erde, musikalisch untermalt, im Zeitraffer von oben betrachten. Ergänzt wird der dokumentarische Film mit Erläuterungen von Don Pettit, wie Aufnahmen an Bord der ISS entstehen. Der US-Astronaut, der die Raumstation einmal mit dem Space-Shuttle "Endeavour" besucht hat und zwei Mal Mitglied der ISS-Langzeitcrew war, hat insgesamt knapp ein Jahr im Orbit um die Erde verbracht.

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Da sich die Raumstation relativ schnell um die Erde bewegt, können Aufnahmen zur Herausforderung werden: Wer ein Foto von seinem Heimatort machen will, hat dafür drei bis fünf Sekunden Zeit; oder muss weitere elf Tage warten, bis der Ort wieder ins Blickfeld rückt. Die Konsequenz? Unter anderem mehrere Kameras mit verschiedenen Ausrichtungen und Linsen, die aus sieben Fenstern auf die Erde gerichtet sind – und nie ausgeschaltet werden. Und natürlich Auge und Können der Fotografen und Fotografinnen selbst.

--> The ISS Image Frontier – "Making the invisible visible"

(red, derStandard.at, 16.3.2013)

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