Spring Airlines: Autokauf über den Wolken

14. März 2013, 09:48
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Neben üblichen Duty-Free-Waren, die im Flugzeug angeboten werden, will die chinesische Spring Airlines in Zukunft Passagieren auch Autos verkaufen

Parfums, Uhren oder Spielsachen kennt man schon aus den Verkaufsmagazinen an Bord von Flugzeugen. Der chinesischen Spring Airlines ist das, laut internationalen Medienberichten nicht genug – sie will ab dem nächsten Monat Autos verkaufen.

Autos seien genau das, was die Passagiere der Fluggesellschaft suchen, ist sich ein Sprecher der Fluggesellschaft sicher.  Die Passagiere, die im Alltag oft keine Zeit hätten, sich in Autohäusern umzusehen, hätten während des Fluges die Ruhe und die Zeit, um sich die Fahrzeuge genau anzusehen und zu entscheiden, welches Modell für sie das richtige sei. Allerdings müssten sich die Kunden für einen Kauf ohne Probefahrt entscheiden.

Modelle ab 12.000 Euro

Über genauere Details wie Automarken oder –modelle gibt es noch keine näheren Informationen. Dafür weiß man schon in etwa, wie viel die Autos kosten sollen. Ab ca. 100.000 Yuan soll es die Fahrzeuge geben, da sind rund 12.000 Euro.

500 Crew-Mitglieder wurden zu diesem Zwecke extra für den Autoverkauf in 11.000 Metern Höhe geschult. Die Zahlungsabwicklung soll mittels Kreditkarte erfolgen. Wenn die Kauflust in luftiger Höhe größer ist als die Brieftasche gibt es die Möglichkeit, noch längere Zeit nach der Landung wieder vom Kauf zurück zu treten.

Keine genaueren Details

Zum Start wird es die Verkäufe nur auf Flügen ab Shanghai geben, später sollen sie eventuell auf weitere Strecken ausgeweitet werden. Kaufwillige Passagiere dürfen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Rabatte beim Kauf an Bord freuen. Wie die Fahrzeuge an die Käufer ausgeliefert werden sollen ist nicht bekannt. Auch gibt es keine Informationen, ob die Crew-Mitglieder für den Verkauf Provisionen erhalten wie es bei Autoverkäufern üblicherweise der Fall ist.

Es gibt übrigens bereits Überlegungen, auch Immobilien an Bord der Spring Airines-Flieger zu verkaufen. (red, derStandard.at, 14.3.2013)

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    Unwahrscheinlich ist, dass die angebotenen Fahrzeuge auch gleich an Bord ausprobiert werden können.

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