"Wir müssen jetzt langsam wieder in die Bahn kommen"

2. März 2013, 21:32
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  • WAC - Rapid

Nenad Bjelica (WAC-Trainer): "Wenn man gegen Rapid dreimal in der Saison gewinnt, ist das unglaublich schön. Für uns war es wichtig, zu Hause drei Punkte zu holen. Das ist uns lange nicht mehr gelungen. Wir haben gewusst, dass wir mit einem Mann weniger wenig nach vorne machen können. Daher haben wir geschaut, dass wir gut stehen. Wir haben gut die Räume zugemacht. Eigentlich hat Rapid in Überzahl außer der Chance von Burgstaller keine Chance gehabt."

Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Wir haben 1:0 geführt und alles unter Kontrolle gehabt. Es ist fahrlässig, wie wir es dem Gegner ermöglichen, die Partie umzudrehen. Es fehlt der letzte Wille. Es darf nicht sein, dass wir zum dritten Mal im Frühjahr in Führung gehen und die Partie nicht zu Ende bringen. Wir haben von Beginn an das Spiel gemacht, haben uns dann aber schlecht und nachlässig verhalten. Das ist etwas, das neu ist im Frühjahr. Natürlich ist uns nicht besonders viel eingefallen. Der Gegner steht eben zu 90 Prozent drinnen. Aber zu solchen Situationen darf es bei einer starken Mannschaft nicht kommen. Wir müssen jetzt langsam wieder in die Bahn kommen."

 

  • Salzburg - Wiener Neustadt

Roger Schmidt (Salzburg-Trainer): "Wir können in jeder Beziehung besser spielen als heute. Man hat einfach die Verunsicherung in der Mannschaft gespürt. Die Spielfreude und Lockerheit ist in den vergangenen Wochen verloren gegangen. Sicher auch durch die permanenten Spielabsagen bedingt. Dadurch fehlt uns auch der Rhythmus. Ich habe auch das Gefühl, dass sich die Spieler derzeit zu viele Gedanken machen. Wir kassieren immer wieder Tore, die so nicht fallen dürfen. Für Alan freue ich mich sehr, es war eine persönliche Genugtuung. Und vor allem hat er mit diesem Tor der Mannschaft geholfen."

Heimo Pfeifenberger (Wiener-Neustadt-Trainer): "Das ist eine Niederlage, die sehr, sehr wehtut. Wenn wir das zweite Tor machen, wäre das Spiel womöglich anders ausgegangen. Auch ein Elfer wurde uns nicht gegeben, denn Fröschl schwört, dass das Foul von Vorsah an ihm Elfmeter war. Trotz der vielen Ausfälle haben wir heute wichtige Erfahrungen gesammelt. Viele haben gesehen, dass sie auch auf anderen Positionen spielen können. Meine Mannschaft hat alles gegeben, auch nach dem 1:3 nie aufgesteckt. Das macht mich stolz und zuversichtlich. Die Mannschaft ist so intakt, dass ich voll davon überzeugt bin, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden. Auch wenn es bis zum Schluss eng bleiben wird, die Mannschaft hat die notwendige mentale Stärke dafür."

  • Austria - Wacker

Peter Stöger (Austria-Trainer): "Wir waren zu Beginn ein wenig überrascht über die Formation der Innsbrucker. Sie wollten uns nicht ins Spiel kommen lassen und haben das sehr, sehr gut gemacht. Nach dem 1:0 war es leichter, nach dem 2:0 war die Partie eigentlich durch. In der zweiten Hälfte war ich mit meiner Mannschaft aber sehr zufrieden."

Roland Kirchler (Innsbruck-Trainer): "4:0 ist ein hohes Resultat, aber ein verdienter Sieg der Austria. In der ersten Hälfte waren wir ganz gut eingestellt und haben die Austria immer wieder daran gehindert, durch unsere Reihen durchzuspielen. Die ersten beiden Tore waren klare Fehler. Dann war die Austria klar überlegen und hat ihr gewohntes Spiel aufgezogen."

  • Sturm - Admira

Peter Hyballa (Sturm-Trainer): "Wir hatten ein paar Chancen, leider waren immer ein paar Füße dazwischen. Schade, es wurde wieder kein Erfolgserlebnis. Auch nach der Pause war es nur Stückwerk und Chaos nach dem blöden Tor zum 0:1. Wir haben jetzt sechs Spiele nicht gewonnen, Druck hat man im Leistungssport aber ohnehin immer. Wir machen im Moment zu wenig Tore, wir spielen offensiv zu schlecht. Meiner Meinung nach werde ich auch in der 36. Runde noch hier sein, auch wenn es derzeit viel Kritik gibt."

Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): "Es ist wichtig, dass wir drei Punkte gemacht haben. Für die Spieler, für den Club und natürlich auch für mich. Jetzt schauen wir wieder positiv in die Zukunft. Heute ist uns ein wichtiger Schritt gelungen. Die Jungs haben viel mitgemacht, deshalb freue ich mich sehr über den Sieg. Wir werden uns jetzt einmal entspannen und dann weiter schauen."

  • Mattersburg - Ried

Franz Lederer (Trainer Mattersburg): "Wir hatten die Pflicht, heute zu gewinnen. Wir haben versucht, unsere Linie durchzuziehen, das ist uns gut gelungen. Ich bin zufrieden, nur die Torausbeute ist zu verbessern. Wir hätten das Spiel früher entscheiden können, dann hätten wir uns leichter getan."

Manuel Seidl (Torschütze Mattersburg): "Wir haben alles gegeben, es war ein Arbeitssieg."

Michael Angerschmid (Trainer Ried): "Wir haben nicht gut gespielt. Wir waren körperlich nicht auf der Höhe, man hat die Müdigkeit gesehen. Das soll aber keine Ausrede sein. Dieses Spiel müssen wir abhaken und schauen, dass wir wieder frisch werden. Das Offensivspiel war heute nicht vorhanden, wir waren vorne ein Lüfterl."

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