Immofinanz stößt Liegenschaft in St. Moritz ab

18. Februar 2013, 14:06
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Verkauftes Objekt besteht aus Fünf-Sterne-Hotel, Kempinski-Hotel-Residences und diversen Nebengebäuden

St. Moritz - Die börsenotierte Immofinanz Group hat das Grand Hotel und das Casino im Schweizer Nobelskiort St. Moritz veräußert. Käufer sei ein internationaler Investor - das Closing der Transaktion erfolge voraussichtlich im März 2013, teilte das Unternehmen mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Immofinanz habe sich von 100 Prozent der Anteile an der Les Bains de St. Moritz Holding AG getrennt. Die veräußerte Nettonutzfläche umfasse etwa 34.000 Quadratmeter.

"Der Rückzug aus Nebenmärkten und der Assetklasse Hotel ist Bestandteil unserer Konzernstrategie - attraktive Preise vorausgesetzt", so Vorstandschef Eduard Zehetner.

Die verkaufte Liegenschaft besteht den Angaben zufolge aus einem Fünf-Sterne-Hotel, das von Kempinski betrieben wird, dem Casino St. Moritz, den Kempinski-Hotel-Residenzen und diversen Nebengebäuden. Das Kempinski Grand Hotel de Bains verfügt über 184 Zimmer und Suiten.

Langfristige Strategie

"Der künftige Eigentümer verfolgt eine langfristige Strategie für Standort und Nutzung, in die sich das lokale Management-Team in St. Moritz bereits aktiv einbringt", so der CEO der verkauften Schweizer Objekt- und Management-Gesellschaft, Raimund Kirchleitner.

Im Portfolio der Immofinanz befinden sich derzeit laut Eigenangaben mehr als 1.820 Immobilien mit einem Buchwert von rund 10,51 Mrd. Euro. Zu den acht Kernmärkten gehören - neben Österreich und Deutschland - Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Polen und Russland.

Der Komplettrückzug aus Bosnien-Herzegowina erfolgte im Mai 2012, die letzte Immobilie in Frankreich wurde erst kürzlich verkauft. In der Schweiz will die Immofinanz Group mit den vier Logistik-Immobilien ihrer 100-Prozent-Tochter Deutsche Lagerhaus präsent bleiben. (APA, 18.2.2013)

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