Leitbörsen in Fernost schließen ohne klare Tendenz

18. Februar 2013, 12:35
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G-20 Treffen mit positivem Impuls

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag uneinheitlich tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 234,04 Zähler oder 2,09 Prozent auf 11.407,87 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 62,62 Zähler (minus 0,27 Prozent) auf 23.381,94 Einheiten. Der Shanghai Composite fiel um 10,84 Punkte oder 0,45 Prozent auf 2.421,56 Punkte.

Mit Gewinnen schlossen die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.288,14 Zählern mit einem Plus von 5,07 Punkten oder 0,15 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 28,3 Zähler oder 0,56 Prozent auf 5.082,90 Einheiten.

Die Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) hat einen offenen Streit über die Währungspolitik und das Problem der immensen Staatsschulden vermieden. Trotz einer klaren Absage an Wechselkursziele wurde Japan, das mit seiner extrem lockeren Geld-und Finanzpolitik die Diskussion über einen möglichen Währungskrieg befeuert hatte, nicht an den Pranger gestellt.

Die stärksten Kursgewinner im Nikkei-225 waren Dainippon Screen Manufactoring Co mit einem Plus von 11,03 Prozent gefolgt von Shinsei Bank (plus 9,57 Prozent) und Tokyo Tatemono (plus 7,28 Prozent).

Exportwerte mit Gewinnen

Exportwerte konnten im Zuge eines neuerlich deutlich abgeschwächten Yen mit Gewinnen aus dem Handel gehen. Toyota legten 1,27 Prozent zu, Canon konnten sogar 1,38 Prozent Kursgewinn verbuchen.

Lediglich zehn Titel mussten im Nikkei-225 Kursverluste hinnehmen, zu den Verlierern zählten dabei Autowerte. Mazda Motor Corp verloren 0,36 Prozent, Suzuki Motor Corp gaben 0,52 Prozent ab und Mitsubishi schlossen 2,32 Prozent im Minus.

Li & Fung Ltd., ein Zulieferer von Spielzeugen und Kleidung von Wal-Mart, verloren an der Börse in Hongkong 0,78 Prozent, nachdem bekannt wurde, dass Steuererhöhungen die Kunden von Wal-Mart treffen würden. Der Bankensektor war der deutlichste Verlierer des Tages in Hongkong. Bank of China legten 0,26 Prozent ab, HSBC Holding verloren 0,40 Prozent und Industrial & Commercial Bank of China Ltd. schlossen 0,70 Prozent im Minus.

In China musste die Konsumgüterindustrie die deutlichsten Verluste des Handelstages hinnehmen. Angeführt wurden die Verluste des Sektors vom Schnapshersteller Kweichow Moutai Co., dessen Papiere ein Minus von 4,35 Prozent verzeichneten.

Apple hat in Indien durch massive Werbung und neue Vermarkter den Smartphone-Markt aufgemischt. So sei der Apple-Anteil vom dritten zum vierten Quartal von 3,9 auf 15,6 Prozent gestiegen. Die Aktien des größten Konkurrenten Samsung mussten in Seoul einen Kursverlust von 0,53 Prozent hinnehmen. (APA, 18.2.2013)

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