"Weiß nicht, ob ich es jemals realisieren werde"

16. Februar 2013, 15:06
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Mikaela Shiffrin (USA/Gold): "Ich habe das noch nicht realisiert und weiß nicht, ob ich es jemals realisieren werde. Im ersten Lauf war ich zwar solide unterwegs, konnte aber nicht mein ganzes Potenzial abrufen, meine Beine waren schwer. Im zweiten Lauf hat es besser funktioniert. Ich war schon etwas nervös vor dem Rennen."

Michaela Kirchgasser (AUT/Silber): "Ich bin so froh, es ist einfach so geil: Bei den letzten Läuferinnen - ich bin da gestanden und habe gedacht: 'Alles, nur nicht wieder Vierte.' Im Moment geht alles noch ein bisschen an mir vorbei. Im zweiten Lauf habe ich voll riskiert und bin dafür belohnt worden."

Frida Hansdotter (SWE/Bronze): "Ich bin sehr glücklich mit dem dritten Platz und der Medaille. Ich habe zwei gute Läufe gezeigt."

Marlies Schild (AUT/9.): "Ich bin im Training besser gefahren als heute. Rennen zu fahren, ist eben etwas anderes. Gratulation an die Siegerin, ich werde weiterkämpfen. Das Problem war, dass ich das letzte Risiko, schnell zu sein, nicht eingehen konnte. Aber Neunte zu werden ist besser, als auf der Tribüne zu sitzen und zuzuschauen. Ob ich die letzten Saisonrennen fahren werde, weiß ich noch nicht."

Kathrin Zettel (AUT/10.): "Es geht mir jetzt zwar schon besser, aber mit der Kraft war es nicht perfekt. Es war nicht mehr drin für mich. Es tut ein bisschen weh, aber es nützt auch nichts. Jetzt fahre ich halt ohne Medaille aus Schladming heim."

Bernadette Schild (AUT/12.): "Vor allem im Mittelteil war es ein richtig cooles Gefühl. Ich habe gemerkt, es geht, es fühlt sich leicht an."

Nicole Hosp (AUT/15.): "Ich habe im Flachen noch einmal alles riskiert und dabei leider einen Fehler gemacht. Aber die WM war ein großer Erfolg für mich, ich komme mit zwei Medaillen nach Hause."

Herbert Mandl (Damen-Cheftrainer): "Die Michi (Kirchgasser, Anm.) hat einen super zweiten Lauf hingelegt. Ich habe ihr das zugetraut, vor allem aus dieser Position nach dem ersten Durchgang. Für sie ist es besser, wenn sie aus dem Hinterhalt angreifen kann. Die Piste hätte ein bisschen härter sein können, aber im Großen und Ganzen war es ein sehr guter Slalom. Es schaut so aus, als ob es meine letzte WM als Damen-Cheftrainer gewesen ist. Ich werde die Ski Austria Academy St. Christoph übernehmen, Werner Wörndle geht in Pension. Dadurch muss ich weniger reisen und kann mehr bei meiner Familie sein. Das ist eine sehr reizvolle Aufgabe, ich kann zur Nachwuchsarbeit viel beitragen. Wer mein Nachfolger wird, ist noch nicht entschieden."

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