Britische Armee setzt auf Glock

11. Jänner 2013, 13:25
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11 Millionen-Euro-Auftrag für österreichischen Waffenproduzenten

Wien/London/Kabul -  Der österreichische Waffenproduzent Glock hat sich einen Auftrag der britischen Streitkräfte im Wert von 9 Mio. Pfund (mehr als 11 Mio. Euro) gesichert. Die Österreicher hätten sich in einer Ausschreibung gegen so prominente Mitbewerber wie Heckler & Koch und SIG Sauer aus Deutschland, Smith & Wesson aus den USA und Beretta aus Italien durchgesetzt, berichteten britische Medien am Freitag und beriefen sich dabei auf Angaben des britischen Verteidigungsministeriums.

Der Auftrag umfasst demnach 25.000 Pistolen des Modells "Glock 17 Gen 4" mit Holstern - eine erste Tranche von 2.000 Stück wurde bereits geliefert. Künftig soll auch jeder der 9.500 in Afghanistan stationierten britischen Soldaten mit einer Pistole aus Österreich ausgestattet werden. Die Glock wird bereits von der britischen Polizei verwendet und löst nun auch bei der Army, der Royal Air Force und der Royal Navy die "Browning L9A1" ab, die seit 46 Jahren in Verwendung war. 

Keine Stellungnahme von Glock

Das Unternehmen war zu keiner Stellungnahme bereit. "Die Glock Gruppe tätigt seit ihrer Gründung keine Aussagen über Marktentwicklungen", sagte eine Sprecherin. Ausgerüstet werden sollen die Truppen in Afghanistan bis zur zweiten Jahreshälfte 2013, hieß es in britischen Medien.

Auch das schwedische und das norwegische Militär sowie Schweizer Spezialeinheiten verlassen sich auf Glocks. Bei den US-Behörden soll Glock bereits einen Anteil von 65 Prozent haben, unter anderem bei der Bundespolizei FBI und der Drug Enforcement Administration. (APA, 11.1.2013)

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    Auch die irakische Polizei setzt auf Glock-Produkte.

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