Hochschulkonferenz will Studierende besser über Förderungen informieren

13. Dezember 2012, 16:47
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Zwei Arbeitsgruppen zum Thema Lehre und Profilbildung wurden eingerichtet

Wien - Die im Mai eingerichtete Hochschulkonferenz, die die Regierung beim Hochschulplan beraten soll, hat zwei neue Arbeitsgruppen eingerichtet. Die eine soll sich der Lehre annehmen, die zweite sich der Profilbildung der einzelnen Hochschulen widmen, hieß es am Donnerstag bei einer Pressekonferenz nach einer Sitzung des Gremiums in Wien. Außerdem wurde ein allgemein gehaltenes Positionspapier verabschiedet. Als erste Maßnahme im sozialen Bereich soll es ab dem Sommersemester 2013 bei der Erstinskription eine verbesserte und direkte Information der Studenten über die Studienförderung geben.

Unis wollen Lehrer weiter ausbilden

Inhaltlich diskutiert wurde vor allem das Thema Lehrerausbildung. Hier pochen die Unis darauf, dass die Ausbildung der Pädagogen für die höheren Schulen bei ihnen verbleibt und nicht an die in der Kerngruppe der Hochschulkonferenz nicht vertretenen Pädagogischen Hochschulen (PH) wandert. Die Lehrerausbildung der höheren Schulen müsse an einer Institution angesiedelt sein, an der Spitzenforschung betrieben werde und die Autonomie von Wissenschaft und Lehre garantiert sei, so der Sprecher der Uni-Senate, Helmut Fuchs.

Die Kerngruppe der Hochschulkonferenz besteht aus Vertretern des Wissenschaftsministeriums, der Universitätenkonferenz, der Fachhochschulkonferenz, der Uni-Senate, des Wissenschaftsrats und der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH). (APA, 13.12.2012)

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