Goldbranche entdeckt Goldboom

12. Dezember 2012, 08:00
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Laut einer Studie gibt jeder vierte vermögende Deutsche an, in den nächsten drei Jahren monatlich Gold zu kaufen

Wenn die Edelmetall-Branche eine Studie zu Gold in Auftrag gibt, rechnet man mit einer guten Prognose für die Verkäufe von Gold oder Silber. Und so ist es auch: Laut einer Studie der Steinbeis-Hochschule geben 24 Prozent der vermögenden Deutschen an, in den nächsten drei Jahren monatlich "sicher" Gold zu kaufen, berichtet das "Handelsblatt". 

Reiche greifen zu

Vermögend sind laut der Studie, die das Edelmetall-Haus Heraeus in Auftrag gegeben hat, jene Bundesbürger, die ein Netto-Einkommen über 4.000 Euro pro Monat aufweisen. Während also jeder vierte Gutsituierte mit dem Gedanken, Gold zu kaufen, spielt, tun das mit abnehmenden Bezügen immer weniger Menschen. Unter den Gering- und Mittelverdienern finden sich nur mehr sechs Prozent, die Gold kaufen wollen. Befragt hat die Universität 2.000 Privatpersonen im Zeitraum von Juli bis September dieses Jahres.

Weiters will man herausgefunden haben, dass die deutschen Privathaushalte 393 Milliarden Euro an Gold horten. "Jeder Erwachsene besitzt im Schnitt 55 Gramm Goldschmuck und 62 Gramm Barren und Münzen", schreibt das "Handelsblatt". Die Hälfte der Anleger verstecke seine Schätze zu Hause, der Anteil des Goldes am Gesamtvermögen betrage 3,9 Prozent. (red, derStandard.at, 12.12.2012)

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    Unter den Gering- und Mittelverdienern finden sich nur mehr sechs Prozent, die Gold kaufen wollen.

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