Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich

4. Dezember 2012, 12:32
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Shanghai klar im Plus, Tokio, Singapur und Sydney mit Verlusten

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag uneinheitlich tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio ermäßigte sich um 25,72 Zähler oder 0,27 Prozent auf 9.432,46 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 32,12 Zähler (plus 0,15 Prozent) auf 21.799,97 Einheiten. Der Shanghai Composite stieg um 15,37 Punkte oder 0,78 Prozent auf 1.975,14 Punkte.

Verluste verbuchten die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.062,12 Zählern mit einem Minus von 3,62 Punkten oder 0,12 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gab um 28,2 Zähler oder 0,62 Prozent auf 4.511,80 Einheiten ab.

Schwache Konjunkturdaten aus den USA und Sorgen über den Haushalt der weltgrößten Volkswirtschaft haben die meisten asiatischen Börsen am Berichtstag gebremst. Der japanische Leitindex gab damit einen Teil seiner zuletzt eingefahrenen Gewinne ab, nachdem er am Montag auf den höchsten Stand seit sieben Monaten gestiegen war.

In Hongkong gab es den dritten Gewinntag in den vergangenen vier Sitzungen zu sehen. Vor allem Finanz- und Immobilienwerten standen in der Gunst der Anleger. HSBC verbuchten ein Plus von 0,6 Prozent. Bank of China erhöhten sich um 0,90 Prozent. Hang Lung Properties verteuerten sich um ein Prozent. In Shanghai legten Ping An Insurance um 2,1 Prozent zu.

Die Notenbank Australiens hat ihren Leitzins auf ein historisches Tief gesenkt. Der Zins, zu dem sich die Geschäftsbanken bei der Reserve Bank of Australia (RBA) refinanzieren können, sinkt um 0,25 Punkte auf 3,0 Prozent. Der Zins liegt damit so tief wie zuletzt während der schweren globalen Rezession 2009. Tiefer hatte er zuvor in den 1960er Jahren gelegen. Angesichts der schwachen Weltwirtschaft und der Konjunkturabschwächung in vielen Ländern des pazifischen Raums hatten viele Bankvolkswirte mit dem Schritt gerechnet

Sharp-Aktien schlossen in Tokio mit einem Plus von 1,2 Prozent auf 174 Yen. Der angeschlagene Elektronik-Konzern Sharp hat laut Kreisen einen ersten US-Investor gefunden. Der Chip-Spezialist Qualcomm steige mit fünf Milliarden Yen (rund 46,6 Mio. Euro) ein. (APA, 4.12.2012)

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