Apple besteht auf Kontrolle der LTE-Netze für iPhone 5

3. Dezember 2012, 11:17
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Ohne Überprüfung durch Apple dürfen Mobilfunker das iPhone 5 laut Branchenberichten nicht als LTE-Gerät anbieten

Apples iPhone 5 funktioniert (in einigen Ländern) mit den schnellen LTE-Netzen. Um die Funktionsweise sicherzustellen testet das Unternehmen die eigenen Geräte in den Netzen der Mobilfunker. Ohne diese Tests dürfen Provider das iPhone 5 offenbar nicht als LTE-Gerät anbieten, wie telecoms.com berichtet.

Apple gibt den Ton an

Konnte ein Netz noch nicht ausreichend getestet werden, deaktiviert Apple die LTE-Funktion, wie der Schweizer Provider Swisscom gegenüber dem Branchendienst bestätigt habe. Swisscom hat sein 4G-Netz vor wenigen Tagen aktiviert. Erst Anfang 2013 soll das Smartphone durch ein Update auch auf das Swisscom-LTE-Netz zugreifen können. Bengt Nordstrom vom Beratungsunternehmen NorthStream zeigt sich ob dieser Vorgaben "schockiert". Es zeige deutlich, dass Apple den Ton in der Branche angebe.

Mobilfunker testen Geräte

Üblicherweise testen die Mobilfunker selbst die Geräte mit ihren Netzen. Gerade mit LTE, das derzeit nur für Datenübertragung, nicht für Sprachtelefonie genutzt werden kann, wollen die Hersteller aber selbst sicherstellen, dass ihre Smartphones und Tablets funktionieren. So setzt etwa Samsung auf Zusammenarbeit mit den Mobilfunkern. 

Galaxy S3 LTE bei A1

Beim heimischen Mobilfunker A1 bietet Samsung exklusiv die LTE-Version Samsung Galaxy S3 an. Hierzulande müssen sich die Provider mit Apples LTE-Kontrollen aber noch nicht auseinandersetzen, denn in Österreich stehen noch nicht die Frequenzen bereit, die mit LTE am iPhone oder iPad funktionieren. (red, derStandard.at, 3.12.2012)

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    Apple will für das iPhone 5 selbst die LTE-Netze der Mobilfunker kontrollieren.

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