Countdown für Uniqa-Hotels

23. November 2012, 17:35
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Gerüchte über Probleme beim Verkauf von zwölf Objekten

Wien - Der Verkauf von zwölf Uniqa-Hotels scheint nicht ganz reibungslos über die Bühne zu gehen. Das Portfolio, das neben Häusern in Baden, Prag und Brünn auch die Hotels De France und Kummer in Wien umfasst, sollte eigentlich an die Immobilienprofis Günter Kerbler und Johann Kowar gehen. Mit im Boot haben sie den Sanierer der Konditorei Gerstner, Oliver Braun, der den Betrieb der Hotels übernehmen will.

Zuletzt hat die Uniqa allerdings mehrere Fristen verstreichen lassen. Das dürfte auch mit Problemen bei der Straffung des Immobilienbereichs der Versicherung zu tun haben, die zu Unstimmigkeiten im Vorstand geführt habe, heißt es in eingeweihten Kreisen. Die Assekuranz will im Vorfeld eines Börsengangs alle nicht zum Kerngeschäft zählenden Bereiche verkaufen.

Gerüchte über Finanzierungsprobleme des gut 100 Millionen Euro schweren Deals werden von den Interessenten scharf zurückgewiesen. Vielmehr soll der Kauf nächste Woche über die Bühne gehen, wird betont. (as, DER STANDARD; 24./25.11.2012)

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