Fernost-Börsen schließen überwiegend schwächer

6. November 2012, 12:17
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Nervosität vor US-Wahlen belastet

Tokio - Die asiatischen Leitbörsen haben am Dienstag in angespannter Erwartung der US-Präsidentschaftswahlen mehrheitlich mit Verlusten geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio verbilligte sich um 32,29 Zähler oder 0,36 Prozent auf 8.975,15 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 61,97 Zähler (minus 0,28 Prozent) auf 21.944,43 Einheiten. Der Shanghai Composite fiel um 8,03 Punkte oder 0,38 Prozent auf 2.106,00 Punkte.

Uneinheitlich schlossen die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.019,33 Zählern mit einem Minus von 12,36 Punkten oder 0,41 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg hingegen um 10,1 Zähler oder 0,22 Prozent auf 4.503,70 Einheiten.

Der Tokioter Aktienmarkt hat den Handel zweiten Tag in Folge mit tieferen Notierungen beendet. Dabei fuhren Dainippon Screen mit einem satten Minus von 16,46 Prozent auf 406,00 Yen die größten Tagesverluste ein. Der Chiphersteller musste seine Jahresprognose von einem 500 Mio. Yen hohen Gewinn auf einen Verlust von 14 Mrd. Yen zurückschrauben.

Ebenfalls sehr schwach im Nikkei-225 lagen NTN (minus 7,28 Prozent), Taiyo Yuden (minus 5,60 Prozent) und Kawasaki Kisen Kaisha (minus 5,56 Prozent). Klar fester lagen hingegen die Energiewerte im Nikkei-225: Chubu Electric Power (plus 7,59 Prozent) und Kansai Electric Power (plus 7,48 Prozent) gewannen am stärksten dazu, auch Ebara (plus 5,10 Prozent) verteuerten sich deutlich.

Chinas Aktienmarkt war neben den US-Wahlen vor allem vom bevorstehenden Machtwechsel der kommunistischen Partei überschattet. An deren Parteitag, der am Donnerstag beginnt, soll die Parteiführung von Präsident Hu Jintao an Vizepräsident Xi Jinping übergeben werden.

Im Shanghai Composite Index fielen die Aktien der größten chinesischen Airline, China Southern Airlines, um 2,42 Prozent. Die blue chips von China Eastern Airlines fielen um 3,11 Prozent. Für letztgenannte Fluglinie senkte die Credit Suisse ihre Empfehlung laut Bloomberg wegen Bedenken, die schwächelnden Reisen nach Japan würden den Profit drücken. (APA, 6.11.2012)

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