US-Ölpreis wenig verändert

5. November 2012, 14:21
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Goldpreis weiter schwach

Wien/Washington - Der Ölpreis hat am frühen Montagnachmittag wenig verändert gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 84,97 Dollar und damit 0,13 Prozent mehr als am Freitag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 105,53 Dollar gehandelt.

Die Experten der Commerzbank machten die guten US-Konjunkturdaten vom Freitag für die Schwäche bei Öl- und Rohstoffpreisen verantwortlich. Die paradox klingende Begründung beruht auf der Annahme, dass der Dollar merklich zulegte und wegen der guten Daten die US-Notenbank Fed voraussichtlich keine weiteren Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft treffen wird. Dies würde in weiterer Folge die Rohstoffpreise belasten.

Zudem sind die US-Ölvorräte nach wie vor auf hohem Niveau, da einige Raffinerien an der Ostküste ihre Arbeit nach dem Wirbelsturm "Sandy" noch nicht wieder aufgenommen haben. Ein Händler verwies darüber hinaus auf die Nervosität der Märkte vor der US-Präsidentschaftswahl.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.679,00 Dollar und damit tiefer im Vergleich zum Freitagsnachmittags-Fixing von 1.685,00 Dollar. Vor allem der nach den guten US-Konjunkturdaten aufwertende Dollar hätte die Goldnotierungen belasten, schrieben die Commerzbank-Experten. Gold wird überwiegend in Dollar gehandelt und daher drückt ein steigender Dollar die Nachfrage nach dem Edelmetall. (APA, 5.11.2012)

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