Handynetz aus Sorge vor Terroranschlägen lahmgelegt

26. Oktober 2012, 21:06
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Fernzündung von Sprengsätzen befürchtet

Islamabad - Aus Angst vor Terroranschlägen hat die pakistanische Regierung die Mobilfunkfirmen im Land angewiesen, am Samstag zum islamischen Opferfest die Handynetze in mehr als einem Dutzend Städten teilweise abzuschalten. Betroffen davon sei auch die Hauptstadt Islamabad, sagte Innenminister Rehman Malik am Freitag weiter. Grund seien befürchtete Anschläge während der Gebete an dem wichtigen muslimischen Fest.

In besonders bedrohten Gebieten würde deswegen der Mobilfunkbetrieb am Morgen für fast vier Stunden blockiert. Nähere Angaben machte der Minister nicht. Die Behörden befürchten, dass Terroristen Handys zur Zündung selbstgebauter Sprengsätze nutzen könnten. (APA, 26.10.2012)

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