Demner, Merlicek & Bergmann dominiert den WebAd 2012

Ansichtssache6. September 2012, 22:00
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171 Einreichungen ritterten um den WebAd 2012 - Die Arbeiten von D,M&B und Draftfcb Partners schafften es bis ins goldene Ziel

Am Donnerstag Abend wurde beste österreichische Online-Werbung beim WebAD 2012, initiert vom IAB Austria, in der Bank Austria-Gasometer Halle in Wien ausgezeichnet. Großer Gewinner des Abends war die Kreativagentur Demner, Merlicek & Bergmann mit einmal Gold, je zweimal Silber und Bronze. Aus 171 Einreichungen in acht Kategorien schafften es 44 Arbeiten auf die Shortlist, insgesamt wurden jeweils achtmal Bronze und Silber, zweimal Gold und drei Sonderpreise vergeben. 

Lob und Kritik

Kritik übte Jury-Vorsitzender Tom Krutt, Executive Creative Director bei Young & Rubicam, am stiefmütterlich gehandhabten Werbesegment: "Online wird als Zuwaage zur echten Kampagne verkauft oder verschenkt. Das wird dieser unglaublich vielfältigen Infrastruktur oft nicht gerecht. Strategie, Idee, Design, Text - was klassische Kampagnen speziell macht, ist auch online der entscheidende Faktor."

Konrad Mary-Pernek, Geschäftsführer Mediaedge:cia, konnte als zweiter Jury-Vorsitzender auch Fortschritte erkennen: "Anhand der Einreichungen im WebAd kann man sehr deutlich ablesen, dass die Integration innerhalb der digitalen Medienbatterie sich nochmals einen Schritt weiter entwickelt hat, Stichwort mobile, social und sich der Paid-, Owned- und Earned-Zugang immer tiefer manifestiert. Einen weiteren Sprung haben die Einreichungen auch im Bereich Innovationen bei der technischen Integration gemacht".

Ansichtssache

derStandard.at/Etat präsentiert die ausgezeichneten Arbeiten zum Durchklicken:

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foto: iab austria

Bronze in der Kategorie "Beste Media-Strategie"

"Vöslauer Alternate Reality Game", Kunde: Vöslauer, Mediaagentur: Media 1, Werbeagentur: Demner, Merlicek & Bergmann

Vöslauer setzte im Zuge seiner Image Kampagne erstmals ein AR-Spiel in Österreich kommerziell ein, um für den im Mittelpunkt stehenden Internetfilm zu werben. Dabei galt es 13 verschiedenen Rätsel zum Film innerhalb von vier Wochen zu lösen. Hinweise fanden sich im Radio, in Printmagazinen, im Teletext sowie an ausgewählten Orten. Interagiert wurde über YouTube, Facebook und Twitter. Ergebnis: 1300 aktive Spieler und 100000 Facebook-Aufrufe.

Juryvorsitzender Mayr-Pernek: "Der Aufgalopp der Kampagne war ebenso durchorchestriert wie die Kampagne selbst. Die Fakten sprechen für sich und zeugen von der aktiven Auseinandersetzung der Konsumenten mit der neuen Kampagne."

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