Wetterphänomen "La Nina" könnte sich auswachsen

29. Juni 2003, 18:03
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Meteorologischen Bedingungen durch kühlere Temperaturen an der amerikanischen Pazifik-Küste haben zugenommen

Genf - Überschwemmungen und Stürme, die durch das Wetterphänomen "La Nina" verursacht werden, könnten nach einem Bericht von UNO-Wetterexperten zunehmen.

"Die Wahrscheinlichkeit von meteorologischen Bedingungen, die zu 'La Nina' führen, ist gestiegen", erklärte die Meteorologen-Organisation der Vereinten Nationen (WMO) am Freitag in Genf. Die jüngste Welle des "La Nina" verwandten Wetterphänomens "El Nino" in den Jahren 2002 und 2003 sei dagegen zu Ende.

Während das etwa alle vier bis fünf Jahre auftretende Phänomen "El Nino" eine Erwärmung des Wassers im östlichen Pazifik mit sich bringt, führt "La Nina" zu einer Wassererwärmung im westlichen Pazifik an den Küsten Asiens und kühleren Temperaturen an der amerikanischen Küste. Beide Wetterphänomene bringen die saisonüblichen Wetterkreisläufe durcheinander. So verursachte der jüngste Schub von "El Nino" Dürre in Australien sowie im Süden Afrikas und höhere Temperaturen in Asien. (APA)

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    foto: der standard/nasa
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