Festnahmen bei illegalen Kundgebungen

31. Mai 2012, 22:30
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Unter anderem Rechtsextremist Limonow verhaftet

Moskau - Bei Demonstrationen für die Versammlungsfreiheit sind am Donnerstag in Moskau und St. Petersburg insgesamt rund 130 Menschen festgenommen worden. In der russischen Hauptstadt habe die Polizei etwa 120 Menschen festgesetzt, die im Zentrum eine nicht genehmigte Demonstration abhalten wollten, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den Pressedienst der Moskauer Polizei. Unter den Festgenommenen war auch der Gründer der verbotenen rechtsextremen Nationalbolschwiken Eduard Limonow.

In St. Petersburg nahm die Polizei rund ein Dutzend Demonstranten fest, wie eine AFP-Reporterin beobachtete. Mehr als 200 Menschen hatten sich dort im Stadtzentrum zu ebenfalls nicht genehmigten Protesten versammelt. Sie riefen keinerlei Slogans und trugen auch keine Schilder oder Spruchbänder bei sich. In Russland finden an jedem 31. Tag eines Monats Proteste statt, um an die Einhaltung von Artikel 31 der Verfassung zu erinnern. Dieser soll die Versammlungsfreiheit garantieren.  (red, APA, 31.5.2012)

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