Guatemala: Vulkan Fuego ausgebrochen

21. Mai 2012, 16:01
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Aschewolken und Lavaströme gefährden Menschen

Guatemala-Stadt - In Guatemala speit der Vulkan Fuego wieder Magma, Dampf und Asche. Bereits seit Samstag kommt es nach Angaben des Nationalen Vulkanologischen Instituts (Insivumeh) im Krater des über 3.700 Meter hohen Feuerbergs zu starken Eruptionen. Glühendes Magma wurde bis zu 400 Meter hoch in die Luft geschleudert. Über dem Berg bildete sich zeitweise eine bis zu 5.000 Meter hohe Dampf- und Aschewolke.

Die Regierung erhöhte die Alarmbereitschaft um den Vulkan rund 60 Kilometer westlich der Hauptstadt und ordnete eine besondere Beobachtung durch den Katastrophenschutz an. Die Behörde empfahl den Fluggesellschaften, die Region zu umfliegen.

Ascheregen

In einigen Ortschaften in Vulkannähe ging Ascheregen nieder. Zwei Lavaströme ergossen sich von den Hängen des Fuego rund 1.000 Meter talwärts. Eine Straße am Fuße des Berges musste gesperrt werden. Weitere Schäden wurden nicht gemeldet. Bis zum Montagmorgen schwächten sich die Eruptionen nach Angaben der Behörden leicht ab.

Der Fuego steht gemeinsam mit drei weiteren Vulkanen in der Nähe der alten guatemaltekischen Hauptstadt Antigua, einer der touristischen Attraktionen des mittelamerikanischen Landes. Er ist seit vielen Jahren aktiv, über seinem Gipfel ist meist eine Rauchwolke zu sehen.

Zuletzt war in Guatemala 2010 der Vulkan Pacaya in der Nähe der Hauptstadt ausgebrochen. In drei Regionen ging Ascheregen nieder und der Flughafen von Guatemala-Stadt wurde für mehrere Tage geschlossen. Dutzende Menschen wurden verletzt, 800 Häuser zerstört. (APA, 21.5.2012)

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    Der Vulkan Fuego in Guatemala speit wieder Magma, Dampf und Asche.

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    In einigen Ortschaften in Vulkannähe ging Ascheregen nieder. Zwei Lavaströme ergossen sich von den Hängen des Fuego rund 1.000 Meter talwärts.

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