SBO: Analysten erwarten ein Drittel mehr Gewinn

21. Mai 2012, 14:52
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Wien - Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB), der Erste Group und der Berenberg Bank erwarten für die am Mittwoch anstehenden Erstquartalszahlen des Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann (SBO) einen robusten Start in das laufende Geschäftsjahr. Sowohl für den Umsatz als auch für das Betriebsergebnis (Ebit) und den Gewinn wird im Vergleich zur Vorjahresperiode mit klaren Zuwächsen gerechnet.

Die Analysten gehen einstimmig von einer starken Entwicklung der Auftragseingänge aus. Dabei profitiert SBO von der weiter gestiegenen Zahl an Ölbohrinseln, sind sich die Wertpapierexperten einig. Dementsprechend beläuft sich die Konsensschätzung für den Umsatz auf 111,7 Mio. Euro, was einem Anstieg zum ersten Quartal 2011 von knapp 15 Prozent entspricht.

Zusätzlich verwiesen die Analysten der Erste Group und Berenberg Bank auf den gegenüber dem Euro aufgewerteten Dollar. Da SBO einen Großteil seiner Einnahmen in Dollar erhält, seine Kosten allerdings mehrheitlich in Euro anfallen, profitiert das Unternehmen von der Dollarstärke.

Das macht sich vor allem im Betriebsergebnis bemerkbar, für welches im Durchschnitt ein Zuwachs von fast einem Viertel auf knapp 25 Mio. Euro prognostiziert wird. Unter dem Strich dürften die Zugewinne noch deutlicher ausfallen. Im Konsens wird ein Gewinnplus von über 35 Prozent auf 15,5 Mio. Euro gesehen. (APA, 21.5.2012)

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