Die Eisheiligen haben kein Erbarmen mit den Müttern

9. Mai 2012, 12:17
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Nach über 30 Grad am Freitag fällt die Thermometeranzeige am Muttertag gebietsweise auf unter zehn Grad

Es bleibt in Österreich früh- bis hochsommerlich warm - aber nur bis zum Wochenende. Der Muttertag selbst fällt unbeständig und deutlich kühler aus als die kommenden Tage, prognostizieren die Meteorologen von Ubimet.

"Darf man sich am Freitag noch über Spitzenwerte von bis zu 31 Grad freuen, so sind es am Samstag nur noch maximal 20, am Sonntag gar nur noch 15 Grad", sagt der Wetterexperte Martin Puchegger. Grund für die Pause vom vorgezogenen Sommer ist ein Tiefdruckgebiet über Skandinavien, das pünktlich mit der meteorologischen Singularität der Eisheiligen über Österreich zieht.

Der Samstag zeigt sich nur im Südosten gnädig

Samstagfrüh erreicht eine markante Kaltfront die Alpennordseite, im Tagesverlauf muss man verbreitet mit Regen rechnen. "Etwas Sonne geht sich zunächst noch im Süden und Südosten aus, ab den Mittagsstunden gehen aber auch hier Regenschauer und einzelne Gewitter nieder", so Puchegger in einer Aussendung.

Die Höchstwerte am Samstag liegen nur noch bei elf bis 18 Grad, lediglich im Südosten können sie auf bis zu 22 Grad klettern.

Muttertagsausflüge mit Schneemöglichkeit

Am sonntägigen Muttertag bleibt es dicht bewölkt und über weite Strecken regnerisch, sogar die Schneefallgrenze senkt sich auf unter 1.000 Meter. Mehr als neun bis 17 Grad sind nicht zu erwarten, am mildesten wird es noch im Westen.

Zu Beginn der nächsten Woche wird das Wetter wieder freundlicher, am Montag erreichen wir Höchstwerte von 22 Grad, lediglich in den Alpentälern, im Mühl- und im Waldviertel besteht noch erhöhte Gefahr von Morgenfrost. (red, derStandard.at, 9.5.2012)

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    Wind, Regen und bisweilen sogar Schnee stehen bevor.

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