Sun will von SCO vs. IBM-Fight profitieren

18. Juni 2003, 14:43
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Verunsicherte Kunden - Sun-CEO Scott McNealy sieht die große Chance für Solaris gekommen

Während die Open Source-Gemeinde und auch die restliche Computerwelt mit Spannung auf den Ausgang des Rechtsstreits zwischen SCO und IBM wartet, sieht Scott McNealy, Chef von Sun Microsystems, seine große Chance gekommen.

Kunden von Linux abgeschreckt

Im Interview mit US-Medien betonte McNealy, dass es für Open Source-Anwender im Falle von Urheberrechtsansprüchen keinerlei Möglichkeit auf Schadenersatz gäbe. Diese Unsicherheit könnte Kunden nun von Linux abschrecken und zu anderen Betriebssystemen wechseln lassen - etwa zu Suns Solaris, so McNealy.

"Keine Wolken über Solaris"

Bei einer Presekonferenz in Stockholm meinte McNealy gegenüber Journalisten: "Über Solaris hängen keine rechtlichen oder intellektuellen Wolken". Außerdem würde sein Unternehmen keinerlei SCO-Ansprüche verletzen, da eine entsprechende Lizenz bereits vor Jahren erworben wurde. IBM kam mit seinem Betriebssystem AIX in die SCO-Fänge und hat sich nun einen Lizenzentzug eingefangen. SCO verlangt mittlerweile drei Milliarden Dollar Schadenersatz. Allerdings will IBM trotzdem das Betriebssystem weiter verkaufen.(red)

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