Versteinerungen eines 121 Millionen Jahre alten Gingko-Baums entdeckt

19. Juni 2003, 15:00
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Chinesische Wissenschafter sprechen von "missing link"

London - Chinesische Wissenschafter haben im Nordwesten des Landes Versteinerungen einer bisher unbekannten Art des Gingko-Baumes entdeckt. Wie das Magazin "Nature" in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe berichtet, handelt es sich bei dem 121 Millionen Jahre alten Gingko um das vierte, bisher noch fehlende "Glied" in der Evolution des Baumes.

Die Versteinerung datiere zwischen dem 170 Millionen Jahre alten Gingko yimanensis und dem 56 Millionen Jahre alten Gingko adiantoides. Die Blätter des noch heute existierenden Gingko biloba werden seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt. Er kann bis zu 2.000 Jahre alt werden.(APA)

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