Irak: Das Osirak-Orakel

Analyse28. April 2012, 11:36
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Der israelische Angriff auf den irakischen Reaktor Osirak 1981 verzögerte Iraks Atomprogramm - War das tatsächlich so?

Knapp 31 Jahre danach werden sie wieder ausgegraben, die Reste von Osirak. Natürlich nur metaphorisch: Die Debatte um die Bombardierung des irakischen Forschungsreaktors durch die israelische Luftwaffe im Juni 1981 ist plötzlich wieder interessant, im Lichte eines möglichen israelischen Angriffs auf die iranischen Atomanlagen.

Dass das aus militärischer Sicht zwei völlig unterschiedliche Szenarien sind, ist jedem klar: Tuwaitha bei Bagdad, wo der irakische Reaktor lag, war verglichen mit den Zielen im Iran für die israelische Luftwaffe ein Spaziergang. Und im Iran handelt es sich eben um mehr als eine einzelne, quasi auf dem Präsentierteller liegende Anlage, wie ein mittelgroßer Reaktor, der noch nicht einmal in Betrieb ist.

Aber die militärische Dimension ist hier nicht das Thema, auch nicht die rechtliche. Hier wird die Frage gestellt, ob sich ein Land von einem Militärschlag aufhalten lässt, ein Atom(waffen)programm zu verfolgen. Kann das heute funktionieren, wie es damals funktioniert hat? So lautet die Frage jedenfalls, wenn man dem israelischen Narrativ folgt, wonach Israel mit dem Angriff 1981 ein irakisches Programm zur Gewinnung von Plutonium - und damit den Bau einer Atombombe - stoppte.

Die akademische Frage lautet allerdings anders: Welche Auswirkungen hatte der israelische Angriff auf die Entwicklung des irakischen Nuklearprogramms (INP), und kann man daraus irgendwelche Schlüsse für die vom iranischen Atomstreit beherrschte Gegenwart ziehen?

Dazu muss man auch über den Status des irakischen Atomprogramms im Jahr 1981, den des Angriffs, reden. Bis 2003 - der US-Invasion im Irak und dem Sturz Saddam Husseins - war die Behauptung, dass durch die Zerstörung Osiraks die irakische Atombombe verhindert oder verzögert wurde, nicht wirklich angreifbar: Zwar hatte man nach der Aufklärung und Auflösung des INP durch die Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) nach dem Golfkrieg von 1991 eine sehr gute Kenntnis des Programms. Ob diese aber wirklich komplett war - oder ob nicht doch noch ein Geheimnis in den Schubladen irakischer Atomwissenschafter schlummerte -, konnte niemand mit letzter Gültigkeit sagen.

Keine Geheimnisse entdeckt

2012, neun Jahre nach dem Sturz Saddams, kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass keine relevanten Details mehr fehlen. Etliche irakische Atomwissenschafter haben Bücher geschrieben - und damit ist nicht das des berühmt-berüchtigten Khidhir Hamza gemeint, eines nützlichen Idioten vor dem Krieg 2003, auf den die Journalisten auch noch abfuhren, als er längst als Schwindler entlarvt war. Wir haben weiters den Endbericht jener Inspektoren, die die USA 2003 nach der Invasion als Massenvernichtungswaffensucher in den Irak schickten. Dass da 2003 nichts war, was einen Krieg gerechtfertigt hätte, das hat sich ja herumgesprochen. Die Antwort auf die Frage, was nun eigentlich 1981, zur Zeit des israelischen Angriffs, gewesen ist, ist hingegen nicht öffentlichkeitswirksam.

Um es nicht zu spannend zu machen: Es gab 1981 im Irak tatsächlich kein Plutoniumgewinnungs- oder Atomwaffenprogramm im formalen Sinn, das die Israelis wegbombten, mit einer Organisation, einem Budget, einem Arbeitsplan, einem Chef und vor allem einem offiziellen Auftrag. Die politische Absicht, die Entscheidung Saddam Husseins, sich um eine Atomwaffe zu bemühen, mag vielleicht da gewesen sein, der Umsetzungsbefehl fiel jedoch nach dem israelischen Angriff.

In einem Artikel der norwegischen Expertin für Atomwaffenprogramme, Målfrid Braut-Hegghammer, mit dem Titel Revisiting Osirak findet sich der interessante Satz (übersetzt): "Der israelische Angriff auf Osirak schuf die Gelegenheit für die irakische nukleare Community (Braut-Hegghammer spricht von "Iraqi nuclear entrepreneurs", gemeint sind die Wissenschafter, Anm.), Saddam davon zu überzeugen, ein Atomwaffenprogramm zu etablieren." Und Jacques E. C. Hymans, der sich in seinem vor kurzem erschienenen Buch Achieving Nuclear Ambitions unter anderem auch mit dem INP befasst, schreibt: "Die Jahre nach dem israelischen Angriff waren so etwas wie ein Goldenes Zeitalter für das irakische Atomprogramm."

Die Sache ist jedoch natürlich um einiges komplizierter als "vorher nichts, nachher alles". Braut-Hegghammer spricht davon, dass der Irak Ende der 1970er-Jahre wohl dabei war, in ein Atomwaffenprogramm zu "driften". Das INP war ein Programm mit offenem Ende.

Nicht zuletzt unter dem Eindruck des von Schah Reza Pah lavi im Iran etablierten Atomprogramms - von dem ebenfalls nie ganz klar war, ob es nur zivile Absichten hatte - hatte der Irak begonnen, seinem Atomprogramm viel Aufmerksamkeit und Ressourcen zuzuwenden. Und dazu gehörte auch der Erwerb des französischen Forschungsreaktors vom Typ Osiris, der 1981 zerstört wurde. Der Name Osirak ist eine Kombination aus Osiris, dem Reaktortyp, und Irak - die Iraker nannten ihn Tammuz 1, nach dem Monat der Machtübernahme der Baath-Partei im Jahr 1968.

Es ist spannend zu hören, dass laut einigen Proliferationsexperten auch Israel zu jenen Ländern gehören dürfte, in denen ein Atomwaffenprogramm aus einem zivilen Atomprogramm entwickelt wurde, ohne dass dem eine explizite Absichtserklärung vor ausgegangen wäre. Es reichte ein stilles Einverständnis. Die Israelis waren also durchaus mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet, Zeichen im Irak zu deuten - etwa wie dass der Irak ein besonderes Inter esse an Technologien rund ums Plutonium zeigte.

Dass innerhalb einer Organisation, in diesem Fall der irakischen Atombehörde, ein spezielles Programm nicht groß annonciert wird, kann erst recht ein Hinweis auf dessen Wichtigkeit sein. Diese "compartmentalization" (Bereichsbildung) ist ganz typisch. Chef des kleinen irakischen Plutoniumaufbereitungsprogramms (auf Labor-Niveau), um das es hier geht, war der heutige Vizepremier des Irak für Energie, Hussein al-Shahristani. Auch er hat zwar später von den Absichten Saddams vor 1981 gesprochen, aber kein konkretes Material darüber geliefert. Es gibt wohl keines.

In ein Programm "driften"

Nicht nur das "Driften", das Gleiten eines Landes in ein Atomwaffenprogramm kann man sich übrigens als Prozess ohne genau feststellbaren Beginn vorstellen: Gerade der Irak ist ein Beispiel dafür, dass auch der Ausstieg ähnlich verlaufen kann, als Prozess. Zwar gab es ein Ende des faktischen Atom(waffen)programms im Wortsinn mit Bomben und Granaten: Das war der Golfkrieg 1991. Danach versuchte der Irak, das wahre Ausmaß seiner nuklearen Aktivitäten zu verschleiern: bestimmt nicht nur in der Hoffnung, die Uno-Sanktionen wieder loszuwerden, ohne viele peinliche Fragen beantworten zu müssen, sondern auch in der Absicht oder Erwartung, das Programm irgendwann einmal neu starten zu können.

Das heißt, mental hatte der Irak sein Programm 1991 noch nicht abgeschlossen. Aber als sich die Sanktionsschraube nicht lockerte, starb die Absicht ab - ohne dass je ein irakischer Offizieller dies auch nur intern deklariert hätte. Es war einfach aus: Sogar nach 1998, als die IAEO-Inspektoren aus dem Irak abgezogen waren (bis 2002), wurde keinerlei Versuch gemacht, das irakische Atom programm wieder aufleben zu lassen.

Aber zurück in die Zeit vor dem israelischen Angriff auf Osirak: Ende der 1970er-Jahre haben also beide, Iran und Irak, aufstrebende Atomprogramme, und beide sind zu diesem Zwecke in offizielle internationale Kooperationen eingebunden. Der Unterschied: Der Iran ist ein Verbündeter der USA und Säule ihrer Nahostpolitik, der Irak hingegen ist ein aggressiver Unterstützer antiisraelischer Politik und von Terrorismus.

1979 bringt die Revolution im Iran das Khomeini-Regime an die Macht. Die internationale Kooperation auf nuklearem Feld mit Teheran wird eingestellt (teilweise mit finanziellen Verlusten für den Iran: Bereits Bezahltes wird weder geliefert noch ersetzt).

Die Revolution beim Nachbarn

Aber auch Saddam Hussein verfolgt nicht etwa sein Atomprogramm nun umso aggressiver, als ihm im Nachbarland mit dem religiös-schiitischen Regime ein echter Feind erwachsen ist: Die Prioritäten sind andere, der ressourcenfressende Krieg mit dem Iran ist eine Realität, in der nukleare Träume - mehr ist es ja noch nicht - keine wirklich Rolle spielen. Dennoch werden natürlich der bereits gekaufte französische Reaktor und andere Einrichtungen in Tuwaitha weiter gebaut.

Die Franzosen schlagen den Irakern kurz vor der Fertigstellung von Osirak vor, den Reaktor vom ursprünglich vorgesehenen Brennstoff (Uran mit 93 Prozent Anreicherungsgrad) auf "Caramel"-Brennstoff (neun Prozent), also weit weniger proliferationsrelevant, umzustellen. Mit dem Argument, dass die Produktion von Caramel noch in einer Anfangsphase steckte, lehnen die Iraker ab - ein Grund mehr für das israelische Misstrauen.

Schon zuvor hatte eine Serie von Attacken gegen mit dem INP assoziierte Personen und Einrichtungen begonnen - Atomwissenschafter starben ungeklärte Tode, im April 1979 wurden in Frankreich die lieferbereiten Reaktorkerne für Osirak zerstört. Im September 1980 - der iranisch-irakische Krieg lief an - griffen iranische Kampfjets das Reaktorgebäude an, der Schaden war jedoch nicht so groß.

Die Konfrontation mit dem Iran hatte im Irak jedoch auch innenpolitische Folgen, die das Atomprogramm ins Herz trafen. Anfang Dezember 1979 wurde Generaldirektor Shahristani verhaftet, wegen angeblicher re ligiöser schiitischer Aktivitäten gegen das Regime Saddams.

Und hier betritt der spätere Chef des gesamten irakischen Atomprogramms unsere Bühne: Jafar Dhia Jafar, der erstens nicht glauben will, dass Shahristani ein religiöser Aktivist ist, und zweitens glauben will, dass er diesem helfen kann. Er besucht Shahristanis Frau und beginnt, Saddam mit Eingaben zugunsten Shahristanis zu bombardieren. Die Antwort kommt bald: Mitte Jänner 1980 wird Jafar selbst verhaftet und schimmelt erst einmal ein paar Monate in einem Gefängnis dahin.

Laut Jafars unveröffentlichtem englischem Manuskript (er hat eine arabische Version publiziert, und es gibt eine norwegische populäre Fassung) tritt zuerst der Halbbruder Saddam Husseins, Barzan Ibrahim al-Tikriti (gehängt 2007, ein paar Monate nach Saddam), mit dem Wunsch Saddams an Jafar her an, eine Bombe zu bauen: im Sommer 1980, also vor dem Angriff auf Osirak. Jafar stimmt prinzipiell zu, während Shahristani, dem etwa zur gleichen Zeit die gleiche Frage gestellt wird, ablehnt.

Dann passiert aber wieder rein gar nichts: Jafar wird vom Gefängnis in Hausarrest transferiert, aber das ist alles. Er liest Bücher über Urananreicherung und wartet. Es kommt jedoch nicht der Startbefehl Saddams - sondern im Juni 1981 der israelische Angriff, der den Reaktor Osirak zerstört, kurz bevor dieser in Betrieb gehen soll.

Jafar schreibt an Saddam

Aus Braut-Hegghammers Artikel ist zu schließen, dass danach Jafar selbst an Saddam geschrieben hat, "dass ein Atomwaffenprogramm nötig ist, wenn der Irak weiter nach Atomkraft streben will". So kommt sie auch auf den Schluss, dass die Atomwissenschafter eine treibende Kraft waren, die dem bereits vorhandenen politischen Willen quasi auf die Sprünge half. Eine der Folgen des israelischen Angriffs war in der Tat, dass irakische Wissenschafter, empört über den israelischen Angriff auf ihr - ihnen laut Atomwaffensperrvertrag (NPT - Non-Proliferation Treaty) zustehendes - Recht auf zivile Atomtechnologie, ins Atomprogramm strömten, sogar aus dem Ausland.

Jafar vertrat 1981, aber auch später die Ansicht, dass der Irak nach dem israelischen Angriff den Atomwaffensperrvertrag verlassen hätte sollen: Wozu war er denn noch nutze? Aber wie man weiß, verließ der Irak den NPT nicht - sondern ging stattdessen in den Untergrund und verfolgte seinen Weg zur Bombe nicht auf dem Plutoniumpfad, wie die Israelis angenommen hatten, sondern auf dem der Urananreicherung.

Schlafende Geheimdienste

Das ging sehr zäh und übrigens ohne großen Druck von Saddam Hussein vonstatten. 1991, am Vorabend des Golfkriegs, war das INP zwar viel weiter, als die internationale Gemeinschaft gewusst hatte - die entsprechend schockiert war. Auch der israelische Geheimdienst hatte geschlafen. Auf die Überschätzung des INP war die Unterschätzung gefolgt.

Aber bis zu einer gut funktionierenden Anreicherung und gar zu einer Waffe hätte es auch nach 1991 noch gedauert. Die Gründe dafür, warum so ein Programm in einem neopatrimonialen Staat wie Saddams Irak so schlecht funktioniert, sind bei Hymans gut nachzulesen: Auch Jafar war dessen typischer Vertreter, und manche irakische Wissenschafter werfen ihm bis heute vor, dass er Jahre mit einem ehrgeizigen Plan vergeudet hat, die damals schon veraltete Anreicherungstechnologie Emis (Electromagnetic Isotope Separation) der Amerikaner zu ver bessern.

Aber noch ein Sprung zurück: Am 1. September 1981 wurde Jafar also zu Saddam Hussein gebracht, der ihm mitteilte, dass der Irak in Zukunft eine "starke Abschreckung" brauche, um "die israelische Aggression abzuhalten". Laut Jafars Manuskript kam auch noch ein pathetisches "Geben Sie diesem Mann (Saddam Hussein, Anm.), was er zum Wohle seines Landes will" vonseiten Barzans mit ins Spiel. Und dann ging es los, das irakische Atomwaffenprogramm (wobei Waffenaspekte erst ab 1987 bearbeitet wurden).

Ob die Iraker, wenn sie es dar auf angelegt hätten, in Osirak tatsächlich so rasch und so viel Plutonium hätten gewinnen können, wie die Israelis behaupteten, ist bis heute ein Streit unter Wissenschaftern. Osirak war, abgesehen davon, dass er unter Kontrolle der IAEO und der französischen Techniker stand, die ihn gebaut hatten, nicht ideal zur Plutoniumproduktion, dazu wären signifikante Modifikationen nötig gewesen, die den Inspektoren kaum verborgen geblieben wären. Die Israelis versichern aber bis heute, dass das alles geht - und sie werden es wissen, denn auch in Dimona, mutmaßlich das Zentrum des israelischen Atomwaffenprogramms, steht quasi ein Verwandter des Osiris.

Es hätte für die Iraker auch die theoretische Möglichkeit gegeben, für Bombenzwecke den von den Franzosen gelieferten Uran-Brennstoff zu veruntreuen. Auch das wäre natürlich bei Inspektionen aufgeflogen. Dazu waren die Iraker 1981 meilenweit entfernt, so etwas tatsächlich zu meistern: 1990, nach der irakischen Invasion in Kuwait und inmitten der Kriegsdrohungen der USA, kam der Befehl des Regimes an die Wissenschafter, genau das zu tun: den unter IAEO-Aufsicht stehenden Brennstoff zwischen den Inspektionen herzunehmen und Waffenmaterial daraus zu ziehen. Jafar und Kollegen wurden vom Golfkrieg 1991 quasi gerettet, bevor sie zugeben mussten, dass das so schnell und leicht nicht geht.

Eine anderes Szenario war, dass Osirak ganz normal gelaufen und irgendwo im Untergrund eine Kopie angefertigt worden wäre, wo alle böse Absichten in die Tat umgesetzt worden wären. In diesem Lichte ist wohl die skurrile Suche nach einem Eingang in eine geheime Reaktorwelt im (sic!) Tigris bei einer IAEO-Inspektion 1992 zu sehen. De facto hatte sich der Irak nach 1981 mit der Idee befasst, Osirak an einem unterirdischen - also nicht so leicht zu bombardierenden - Ort wieder aufzubauen. Dies wurde aber später verworfen.

Logisch, dass einem da sogleich die unterirdische iranische Uran-Anreicherungsanlage Fordo bei Ghom in den Sinn kommt: Die Iraner sind also bereits vor einem Angriff in den Berg gegangen.

Paradoxe Ergebnisse

Wie bereits eingangs gesagt, das Angriffsszenario Iran 2012 hat mit Irak 1981 militärisch fast nichts gemeinsam - und auch nicht der Stand der Atomprogramme (wenn auch historisch gewisse Parallelläufe festzustellen sind). Das Programm im - besser organisierten - Iran ist aber ebenfalls langsamer verlaufen als prognostiziert: Die Nachricht "Der Iran steht soundso viele Monate vor einer Bombe" tritt seit Jahren periodisch auf.

Geheimdienste gehen davon aus, dass die politische Entscheidung zum Bombenbau im Iran noch nicht gefallen ist. Der israelische Angriff auf Osirak hatte eine wichtige Katalysatorfunktion für das irakische Atomwaffenprogramm. Die paradoxen Ergebnisse, die ein Angriff auf den Iran auslösen könnte, sollte man in die Planspiele jedenfalls besser mit einbeziehen. (Gudrun Harrer, DER STANDARD, 28.4.2012)

Buchtipps:

Målfrid Braut-Hegghammer, "Revisiting Osirak. Preventive Attacks and Nuclear Proliferation Risks". International Security, Vol. 36. No. 1, 2011, S. 101-132

Jacques E. C. Hymans, "Achieving Nuclear Ambitions. Scientists, Politicians, and Proliferation". Cambridge 2012 

Die Autorin:

Gudrun Harrer ist leitende Redakteurin des Standard sowie Lehrbeauftragte an der Universität Wien und an der Diplomatischen Akademie Wien. Ihre politikwissenschaftliche Dissertation befasste sich mit dem irakischen Atomwaffenprogramm.

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    Die israelische Mannschaft.

     

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    Das Reaktorgebäude, das auch im Golfkrieg 1991 getroffen wurde, im Jahr 2002.

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    Der Gottseibeiuns des Westens, Präsident Mahmud Ahmadi-Nejad (als Karnevalsfigur in Düsseldorf), ist in der Atomfrage weitgehend machtlos.

     

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    Jafar Dhia Jafar, der Chef des irakischen Atomprogramms, bei der Präsentation seines Buches in Norwegen 2005.

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    Die iranischen Gaszentrifugen zur Urananreicherung in Natanz, garniert mit einem Plakat der religiösen Führer Khomeini und Khamenei.

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