Solarien: Gefahr für Hautkrebs höher als gedacht

24. April 2012, 14:18
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Ergebnis internationaler Meta-Studie

Berlin - Dass Solarienbesuche nicht gerade gesundheitsfördernd sind, ist bekannt. Eine internationale Meta-Studie, die auf einem Hautkrebs-Expertenforum in Berlin vorgestellt wurde, belegt jetzt aber, dass die Krebsgefahr durch Solarienbesuche sogar höher ist, als bisher gedacht. "Das Risiko, an einem malignen Melanom zu erkranken, steigt auf fast 200 Prozent, wenn Solarien bis zu einem Alter von 35 Jahren regelmäßig benutzt werden", warnte Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP).

Vom malignen Melanom, dem schwarzen Hautkrebs, sind verstärkt junge Frauen betroffen. Er gilt als bösartigste Form von Hautkrebs. Schon ein Solarienbesuch pro Monat erhöhe die Gefahr, so Breitbart. Nach zwei bis drei Jahrzehnten steige das Risiko sogar auf das 2,4-Fache.  ADP und Deutsche Krebshilfe forderten stärkere Kontrollen für Solarien und warnten vor therapeutischen Angeboten der Sonnenstudios. (APA/red, 24.4.2012)

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