Punk in Afrika

1. März 2012, 19:33
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Dokumentarfilmfestival From New York to Dakar bringt bis Sonntag zwölf Filme über Musik in Afrika und die afrikanischen Diaspora

Die von einer jahrhundertealten kolonialistischen Haltung gegenüber Afrika geprägten Bilder verhindern einen Blick auf das eigenständige, gleichberechtigte Afrika. Zum dritten Mal geht der Kulturverein Kapu in Linz einen anderen Weg: Das Dokumentarfilmfestival From New York to Dakar bringt bis Sonntag zwölf Filme über Musik in Afrika und die afrikanischen Diaspora. Aktuelle Filme, die die Suche nach Identität und afrikanischen Wurzeln etwa in Brasilien thematisieren (Ebony Goddess und Creole Cousins, heute, Freitag, 17.00). Oder Punk in Africa, der die Entwicklung von Punk in Südafrika von 1970 bis 1990 anhand der Geschichte der ersten gemischtrassigen Punkband aufrollt. Aus New York hingegen kommt ein Film, der die Geschichte einer der einflussreichsten Bands in Sachen HipHop porträtiert: Beats, Rhymes & Life - The Travels of A Tribe Called Quest. Begleitet wird das Festival von Gesprächen mit Regisseuren und einer DJ-Line. (wkh, DER STANDARD - Printausgabe, 2. März 2012)

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