Österreichische Schnittstelle im Osten

7. Februar 2012, 17:54
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In Peking wurde ein "Office für Science und Technology" eröffnet

In der österreichischen Botschaft in Peking ist ein Office of Science and Technology (OST) eröffnet worden. Das neue Technologiebüro soll die "erste Adresse für den Ausbau der österreichische-chinesischen Beziehungen auf dem Gebiet der Forschung und Technologieentwicklung" sein, wie es in einer gemeinsamen Aussendung des Verkehrs-, Wirtschafts-, Wissenschafts- und Außenministeriums hieß. Die vier Ressorts hatten bereits zu Jahresbeginn einen entsprechenen Vertrag mit der Wirtschaftskammer Österreich unterzeichnet.

Für die einjährige Aufbauphase des Büros wurde Birgit Murr zur Leiterin ernannt. Sie war von 2001 bis 2008 als Handelsdelegierte in Schanghai und ebendort als stellvertretende Kommissarin bei der Expo 2010 tätig.

Die "strategische Schnittstelle" OST soll auch die Anliegen von österreichischen Forschungseinrichtungen wie dem Austria Institute of Technology (AIT) oder von Förderagenturen wie der FFG vor den zuständigen chinesischen Stellen vertreten.

Vorbild des Büros in Peking ist das Office of Science and Technology (OST) in Washington, aufgebaut mit Mitteln des Wissenschaftsministeriums, später kamen auch Wirtschafts- und Verkehrsministerium dazu. Leiter des Büros ist derzeit der Jurist Philipp Marxgut.

In den USA gibt es nun schon seit zehn Jahren auch einen Verein, der Netzwerktreffen unter Wissenschaftern organisiert: Ascina (Austrian Scientists and Scholars in North America) bietet auch Beratungen für österreichische Forscher an. (red)

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