Armee tötete fünf PKK-Kämpfer

3. Februar 2012, 14:57
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Agentur: Kurdische Rebellen wollten sich nicht ergeben

Istanbul - Türkische Sicherheitskräfte haben in einer Höhle im Südosten des Landes am Freitag fünf Kämpfer der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK getötet. Die PKK-Kämpfer hätten sich nicht ergeben wollen und sich aus ihrem Versteck heraus geschossen, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf die Provinzbehörden in Batman.

Die PKK wird von der Türkei, der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft. Seit Anfang der 1980er Jahre kämpft sie für Unabhängigkeit oder größere Autonomie der Kurdengebiete in der Türkei. Kurdische Organisationen beklagen eine systematische Diskriminierung ihrer Volksgruppe durch den türkischen Staat. In dem Konflikt verloren etwa 45.000 Menschen ihr Leben. (APA)

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