Neue Staffel von "Schnell ermittelt": Der Tod und die Tagträumerin

Ansichtssache11. Jänner 2012, 17:16
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Das Bemühen, als eine intensive Persönlichkeit zu erscheinen, kann auch nach hinten losgehen

foto: orf/petro domenigg
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Die Serie funktioniert, weil die Krimischablone diesmal nicht nur mit halbherzigem Lokalkolorit-Schmäh, sondern auch mit Herz, Schmerz und Drama einer nichtkriminalistischen Serienwelt versetzt ist. Auf den Charakter von Frau Schnell wirkt sich das positiv aus. Sie bekommt Raum, gescheit, keck, sanft und verletzlich zu sein. Manchmal zu viel: Das Herummenscheln kann die Krimihandlung schnell ausbremsen. Und dem Ringen um intensive Präsenz darf man das Ringen nie ansehen. (Alois Pumhösel, DER STANDARD; Printausgabe, 12.1.2012)

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