Software knackt iTunes-Sperre

8. Juni 2003, 16:01
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Ermöglicht wieder das "Probehören" von Liedern anderer NutzerInnen - Apple hatte Service per Update auf lokales Netz beschränkt

Nachdem bekannt geworden war, dass sich mittels des iTunes-Clients - der eigentlich für den kommerziellen Musiktausch ausgelegt ist - auch Lieder von anderen BenutzerInnen des Netzes "probehören" lassen (der WebStandard berichtete), reagierte Apple mit einem Update. Ab Version 4.0.1 war dieses Service auf das lokale Netz beschränkt.

Knacken

Wenig Freude wird der Softwarekonzern entsprechend mit der neuen Software mit dem spartanischen Namen 401(ok) haben: Diese ermöglicht es die Sperre wieder zu umgehen, indem ein Proxy iTunes vortäuscht, dass die Stream-Anfrage aus dem lokalen Netzwerk kommt.

Erweitert

Der Programmierer des Ganzen war schon vor nicht all zu langer Zeit in Konflikt mit Apple gekommen, als er mit iCommune eine Erweiterung für iTunes schuf, mit der sich das Programm zum P2P-Tausch nutzen ließ. Damals wurde ihm ein Verstoß gegen die Lizenzbedingungen des iTunes-Entwicklungskits vorgeworfen. (apo)

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