Poker um Yesss: A1 will nicht 380 Millionen Euro zahlen

30. Dezember 2011, 12:21
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Im Rahmen der Übernahme von Orange durch "3" soll die Billigmarke an A1 gehen

Der 2005 gestartete Diskonter Yesss gilt als einer der erfolgreichsten Mobilfunker Europas. Derzeit zählt die Orange-Tochter, nach eigenen Angaben, "mehr als 700.000 aktive Kunden".
Im Rahmen der kolportierten Übernahme von Orange durch "3", soll Yesss an Mobilfunk-Marktführer A1 gehen. Allerdings ist dieser Deal noch nicht unter Dach und Fach. Laut Branchenbeobachtern konnten sich die Orange-Eigentümer, der Finanzinvestor Mid Europa Partners (65 Prozent) und die France Telecom, mit A1 bisher noch nicht über den Preis einigen. 

380 Millionen Euro

Laut Wirtschaftsblatt soll Yesss stolze 380 Millionen Euro kosten. Zu viel für A1 - zumal das Unternehmen erst seine Dividende halbieren musste und 2012 große Investitionen in die Infrastruktur nötig werden. Die Verhandlungen laufen weiter. 

Platz 3

„3" soll für die Übernahme von Orange 1,4 Mrd. Euro geboten haben. Mit dem Deal würde "3" - derzeit Nummer vier am hieß umkämpften österreichischen Mobilfunkmarkt - zur Nummer drei aufsteigen, knapp nach T-Mobile und A1. (red)

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