Roland Düringer macht als "Wutbürger" die Runde im Social Web

12. Dezember 2011, 14:15
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Per YouTube und Facebook verbreitete Videos des Auftritts in "Dorfers Donnerstalk" wurden bereits mehr als 25.000 Mal aufgerufen

Kabarettistische Kurzauftritte eigenen sich besonders gut, als Video auf Plattformen wie YouTube oder Facebook zu kleinen Klick-Sensationen zu werden. Neuestes Beispiel dafür ist Roland Düringers Auftritt in der ORF-Sendung "Dorfers Donnerstalk" von vergangener Woche, in der sich der Kabarettist als "Wutbürger" über die derzeitigen gesellschaftspolitischen Umstände echauffierte. "Wir sind die, die nicht mehr ihre Stimmen in Urnen werfen werden. Wir werden sie behalten, damit wir schreien können: Wir sind wütend", brüllte Düringer zum Abschluss der Sendung von Alfred Dorfer. Verschiedene Versionen des Auftritts haben auf YouTube bereits mehr als 25.000 Klicks erzielt.

Düringer hat sich für seine Rede literarisch inspirieren lassen und rekurriert auf "Vom Systemtrottel zum Wutbürger" von Rahim Taghizadegan und Eugen Maria Schulak, erschienen im Ecowin-Verlag. Bei der Publikation handelt es sich allerdings weniger um eine politikwissenschaftliche Analyse, denn eine Art Lebensratgeber von den beiden Leitern des privaten Instituts für Wertewirtschaft in Wien, das unter anderem Coachings anbietet. Düringers Leseempfehlung auf seinem Facebook-Profil: "Ein böses buch für gute menschen und eine aufforderung uns unseres eigenen verstandes zu bedienen. Eine pflichtlektüre für alle gleichgesinnten. Unbedingt lesen." (APA)

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