Optimist und Crossover

9. Dezember 2011, 17:00
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Nach dem Kleinwagen Picanto und dem kompakten Rio folgt mit dem Optima eine neue Mittelklasse-Limousine von Kia - und überarbeitet Crossover Soul

Mit einer Limousine in der Größe eines VW Passat will Kia zeigen, dass auch in einer Fahrzeugklasse Erfolg möglich ist, wo man seit Jahren über sinkende Beliebtheit klagt, jedenfalls in Europa. Dabei ist dieses Marktsegment auch noch Kombiland, die meisten Hersteller verkaufen hier mehr Kombis als Limousinen. Warum man sich vom Optima trotzdem einiges verspricht: Er ist eine hübsche Limousine mit sehr flottem Auftreten, eher sportlichem Charakter und exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis.

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So. Jetzt greift also auch Kia in der Passat-Klasse an. Mit einer bildschönen Limousine. Alles dran, alles drin, also wirklich ernst zu nehmen.

Die Konturen erscheinen, wie von Kia mittlerweile gewöhnt, sehr ansprechend. Die Gürtellinie wurde hoch, die Dachpartie niedrig gehalten, was sehr dem Zeit-geschmack entspricht. Erhältlich sind drei Motorvarianten, vorerst jedoch nur der 1,7-Liter-Diesel mit 136 PS. Im Sommer wird dann noch ein Benziner mit 170 PS folgen, und für Herbst ist auch noch ein Benzin-Hybrid geplant.

Mit dem Diesel konnten wir schon fahren. Er fühlt sich recht komfortabel und auch gegenwärtig an und passt so ganz gut zur eher sportlichen Fahrwerksabstimmung. Jedenfalls ist er nicht bedingungslos aufs Spritsparen ausgelegt. Auch die Lenkung ist für Limousinenverhältnisse ziemlich direkt ausgelegt. Bei der Variante mit Schiebedach fällt die eher knappe Kopffreiheit auf.

Im gleichen Atemzug wurde auch der Soul runderneuert. Er bekam eine etwas wuchtigere Front und erfuhr neben einem subtil geänderten Heck auch einige Detailverbesserungen im Inneren.

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Der Kia Soul wurde zum Facelift geschickt und dabei hauptsächlich markantisiert, besonders an der Front.

Als origineller Crossover mit zugegebenermaßen ziemlich kleinem Kofferraum ist der Soul wohl eher als Liebhabermodelle zu sehen, was Exklusivität im besten Sinn bedeutet. Es wird ihn als 1,6-Liter-Benziner mit 140 PS und Direkteinspritzung geben und als 1,6-Liter-Diesel. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/09.12.2011)

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