Und wenn sie nicht gestorben sind

9. Dezember 2011, 07:00
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Queerer Publikumsliebling "Edie & Thea", der Dreck der Welt, russische Künstlerinnen, Verrückung und die seXtegeneration

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foto: filmstill edie & thea/identities

Edie & Thea: A Very Long Engagement

Im Dezember heißt es Zeit nehmen für den Eröffnungsfilm und Träger des Publikumspreises "Bester Dokumentarfilm" von identities 2011: "Edie & Thea: A Very Long Engagement" von Susan Muska und Gréta Ólafsdóttir. Der läuft bis 22. Dezember um 20.30 Uhr (18.12. keine Vorstellung) und von 23. bis 29. Dezember um 22 Uhr im Top Kino Wien.

New York 1965. Zwei Collegeabsolventinnen mit sehr unterschiedlichem jüdischen Background - Thea, aus Holland emigrierte Unternehmerstochter, und Edie, in Philadelphia aufgewachsenes Ostküstengirl, lernen einander in der halböffentlichen Lesbenszene des West Village kennen. Bei Privatpartys und in schummrigen Mafiabars traf frau sich und behielt dort zur Sicherheit gleich den Mantel an, denn Razzien gehörten zum Alltag in der Prä-Stonewall-Ära. Schon am ersten Abend wird klar: Edie und Thea verbindet etwas Außergewöhnliches, und dieses Band wird 42 Jahre nicht reißen, auch wenn die Familien der beiden davon alles andere als begeistert waren.

Links: identities; Top Kino, Rahlgasse 1 (Ecke Theobaldgasse), 1060 Wien

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