Internet wird für Recruiting wichtiger

4. Juni 2003, 17:32
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65,3 Prozent bevorzugen Online-Stellenmärkte - Inserate in Zeitungen mit 42,8 Prozent auf Nummer zwei bei Nennungen - Nur 11,6 Prozent nennen AMS als Anlaufstelle

Das Internet ist für Personalverantwortliche mittlerweile der wichtigste Ort, um neue Mitarbeiter zu suchen. Dominierten in den vergangenen Jahrzehnten noch die Inserate in den Tageszeitungen, so erwiesen sich die Online-Stellenmärkte in einer aktuellen Umfrage unter 400 Unternehmen im Auftrag des Internet-Stellenvermittlers jobpilot bereits als wichtigstes Instrument. 65,3 Prozent der Firmen, die Jobs zu vergeben haben, bevorzugen für die Suche das Internet (Mehrfachnennungen waren möglich), gefolgt von 42,8 Prozent, die die Suche via Print-Inserat versuchen. Bereits 47,5 Prozent verwenden auch die eigene Homepage als Recruiting-Instrument.

54 Prozent aller freien Stellen gelangen allerdings erst gar nicht zur Ausschreibung, ergab die Umfrage. Sie werden intern besetzt. Finden sich keine passenden KandidatInnen in den eigenen Reihen, vertrauen 40,7 Prozent auf Empfehlungen von Bekannten.

Erfreulich für aktive Bewerber sei auch, dass immerhin 25,6 Prozent der Unternehmen zuerst Unterlagen, die sie bereits im Haus haben, durchforsten und erst dann weitere Schritte setzen, hieß es. Hoch im Kurs stehen laut jopilot auch die Personalberater: 28,7 Prozent der Firmen lassen sich von Consultern passende Mitarbeiter vorschlagen.

Das Arbeitsmarktservice (AMS) ist nur für 11,5 Prozent der Firmen die bevorzugte Anlaufstelle für die Personalsuche, Zeitarbeitsfirmen nur für 6 Prozent.

Ebenfalls erhoben worden sei der Personalbedarf der befragten Unternehmen. So planen 31,9 Prozent noch im laufenden Jahr bis zu zwei Mitarbeiter einzustellen. 21,2 Prozent wollen drei bis fünf, 14,6 Prozent sechs bis zehn und 32,2 Prozent über zehn Neuzugänge anstellen. (APA)

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