Kohlenstoff-Lebensformen zur Langen Nacht der Roboter eingeladen

26. November 2011, 17:55
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Menschliche Besucher können Entwicklungen der TU Wien nicht nur betrachten, sondern auch ausprobieren

Wien - Die "Austrian Kangaroos", das Roboter-Fußballteam der TU Wien, dürften einige schon kennen. Die Kicker haben aber auch einige "Artgenossen" mit anderem Aufgabengebiet: Den Haushaltsroboter "James" etwa oder einen Feuerwehrroboter, den die TU gemeinsam mit dem Unternehmen Taurob entwickelt und der mit einer Kamera ausgestattet auf Erkundungsfahrt gehen und mit einem Greifarm Proben entnehmen soll. Wieder ein anderer wird in die Kanalisation geschickt, um dort Rohre zu reinigen und Wasserleitungen zu reparieren.

Im Zuge der "European Robotics Week" mit über 300 Veranstaltungen in ganz Europa wird es am 30. November in Wien eine "Lange Nacht der Roboter" geben, in der die diversen an der TU entwickelten Robotertypen präsentiert werden. Besucher können die Roboter selbst ausprobieren und unter anderem den Feuerwehrroboter auf einer Teststrecke steuern.

"Wir arbeiten daran, den Robotern das Sehen beizubringen", erklärt Professor Markus Vincze die wichtigste Herausforderung - dadurch können sich die Maschinen selbstständig im Raum orientieren und Objekte erkennen. Den Robotern Kameras einzubauen oder sie mit Laserstrahlen den Raum abtasten zu lassen ist nicht schwierig - die Kunst besteht darin, diese Daten möglichst intelligent zu verwenden, sodass sich der Roboter selbstständig in seiner Umgebung zurechtfindet. "Bei uns wird man auch sehen können, wie verschiedene Roboter ihre Umwelt optisch wahrnehmen", kündigt Vincze an. "Es gibt ganz verschiedene Roboter-Kameras - etwa die, die man von Videospiel-Konsolen kennt. Sie alle liefern ganz unterschiedliche Bilder."

Die Veranstaltung findet am 30. November 2011 von 16.00 bis 24.00 an der Technischen Universität Wien, Gusshausstraße 25, 1040 Wien, statt. (red)

  • Roboter lernen sehen und Objekte erkennen - es gilt, sie zu selbstständiger Orientierung im Raum zu bringen.
    foto: tu wien

    Roboter lernen sehen und Objekte erkennen - es gilt, sie zu selbstständiger Orientierung im Raum zu bringen.

  • Der Kanalarbeiter der Zukunft? Ein Roboter in der Wasserleitung.
    foto: tu wien

    Der Kanalarbeiter der Zukunft? Ein Roboter in der Wasserleitung.

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