Die Anatomie von Facebook: Durchschnitt hat 190 Freunde

22. November 2011, 10:56
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Gemeinsam mit Uni Mailand die bisher größten Studien zu sozialen Netzwerken durchgeführt

Facebook hat gemeinsam mit der Universität von Mailand zwei Studien durchgeführt, die interessante Fakten über das soziale Netzwerk aufgedeckt haben. So gilt die bekannte These, dass jeder jeden über sechs Ecken kennt, hier nicht mehr: laut den Untersuchungen sind es noch weniger.

"Kleine-Welt-Phänomen"

Wie Stanley Milgram mit dem "Kleine-Welt-Experiment" in den 1960er-Jahren belegt hat, kennt jeder jeden über sechs Ecken. In den aktuellen Studien wurde nun gezeigt, dass sich diese Pfade über Facebook verkürzen. Mit von der Mailänder Uni entwickelten Algorithmen wurden die Verbindungen der Facebook-User analysiert. So kennen sich demnach 99,6 Prozent aller Facebook-User über fünf Ecken, 92 Prozent über vier. Innerhalb eines Landes sind es gar nur drei Sprünge.

Durchschnittlich 190 Freunde

Die Studien haben außerdem ergeben, dass über 50 Prozent aller Nutzer mehr als 100 Freunde haben. 20 Prozent haben weniger als 25 Freunde, 10 Prozent weniger als 10 Freunde. Die durchschnittliche Freundes-Anzahl liegt bei 190. Wobei die meisten Nutzer beobachten würden, dass ihre Freunde selbst mehr Freunde haben - ein bekanntes Paradoxon sozialer Netze.

721 Millionen User

Beide Studien können im Facebook-Blog heruntergeladen werden. Mit einer Basis von 721 Millionen aktiven Facebook-Nutzern und 69 Milliarden Freundschaften gelten die Studien als die bisher größten Untersuchungen von sozialen Netzwerken. (red)

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    Über wieviele Ecken kennen Sie Mark Zuckerberg?

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