Wien stockt Wohnbaumittel wieder etwas auf

21. November 2011, 17:10
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Spezialdebatte zum Budget der Geschäftsgruppe "Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung" am Dienstag

Die Stadt Wien hat die Mittel für den Wohnbau wieder um etwas mehr als 20 Millionen Euro aufgestockt, nämlich von 536,93 (2011) auf 557,01 Millionen Euro. Das geht aus dem Budgetvoranschlag von Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ) hervor, der am Montag erstmals im Gemeinderat debattiert wurde. Die drastische Kürzung von 2010 auf 2011, als das Wohnbau-Budget um 100 Millionen Euro reduziert wurde, hat man damit aber bei Weitem nicht wieder wettgemacht.

Von den nun veranschlagten 557 Millionen Euro sollen vor allem für den geförderten Neubau und für Sanierungen mehr Mittel zur Verfügung stehen. "Investitionen in den Wohnbau sind zum einen sehr nachfragewirksam, zum anderen aber auch ein Beitrag zur Lebensqualität in der Stadt durch leistbares Wohnen", erläuterte Brauner. Im kommenden Jahr soll mit der Realisierung der ersten Projekte aus der Wohnbauinitiative („Call") begonnen werden. In deren Rahmen sollen bekanntlich 6.250 neue Wohneinheiten entstehen, vor allem in der künftigen Seestadt Aspern sowie im neuen Hauptbahnhof-Areal mit jeweils rund 800 Wohnungen.

Weiters sollen nächstes Jahr rund 8.000 Wiener Gemeindebauwohnungen thermisch saniert werden, außerdem wird wieder ein Schwerpunkt auf "Soziales Wohnen" gelegt.

Am Dienstag findet ab 9 Uhr die Spezialdebatte zum Budget der Geschäftsgruppe "Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung" statt, diese kann über das Webservice der Stadt Wien live im Internet verfolgt werden. (red)

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